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Hochsprung in Elmshorner Hand

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Landesmeisterschaften: Benjamin Ellerbrock und Fenja Krohn sind als Landesmeister fit für die Nordtitelkämpfe in Hamburg

Die Elmshorner Hochspringer können guten Mutes zu den Norddeutschen Hallenmeisterschaften an diesem Wochenende in Hamburg fahren. Sie sind gut in Form. Bei den schleswig-holsteinischen Titelkämpfen an gleicher Stelle holten Benjamin Ellerbrock und Fenja Krohn von der Leichtathletik-Gemeinschaft Elmshorn Gold. Auch die anderen LGE-Starter kehrten mit nahezu durchweg guten Leistungen aus der Hamburger Leichtathletik-Halle zurück.

Ihre gute Form untermauerte Fenja Krohn: Die bereits für die Deutschen Hallenmeisterschaften qualifizierte Athletin kam in der Frauenkonkurrenz auf übersprungene 1,74 Meter und war damit nicht von Platz eins zu verdrängen.

Bei den Männern übersprang Benjamin Ellerbrock 1,99 Meter und war damit keineswegs unzufrieden. „Insgeheim habe ich von der Zwei-Meter-Marke geträumt, denn vor exakt zehn Jahren bin ich das allererste Mal über 2,00 Meter gesprungen“, sagte er und ließ keinen Zweifel daran, dass er bei den NDM einen erneuten Anlauf in diese Richtung unternehmen wird. Gleiches gilt für den Weitsprung. Dort fehlte dem Elmshorn-Rückkehrer ebenfalls ein Zentimeter für eine glatte Weite. Die 6,99 Meter bedeuteten Platz fünf. Den Sieg holte der 8400-Punkte-Zehnkämpfer Matthias Prey vom SC Rönnau 74, der 7,58 Meter sprang.

Überhaupt war es der Weitsprung, der die Zuschauer begeisterte : In der Frauenkonkurrenz sprang die Langzeitverletzte Siegerin vom HSV, Nadja Käther, hervorragende 6,68 Meter – Hamburger Landesrekord und nur zwei Zentimeter unter der Norm für die Hallen-WM.

Zur Pechmarie wird fast schon Lina Reumann: Vor Wochenfrist sprang Reumann mit 5,78 Metern zwei Zentimetern an der Norm für die Hallen-DM vorbei. Nun wurde es noch knapper. Im besten Versuch einer sehr guten Serie wurden für die spätere Vizemeisterin 5,79 Meter gemessen – doch eine Chance bietet sich noch in Frankfurth bei der Mehrkampfmeisterschaft. Die frühere Elmshornerin Britta Lauer (LG Flensburg) wurde mit 5,51 Metern Vierte.

Einen Doppelstart über 800 und 1500 Meter absolvierte Ariane Ballner, die erstmals in ihren Vorzeigestrecken gemeldet war. Doch Meisterschaftsrennen sind eher von taktischen Spielen geprägt und so gingen beide Entscheidungen erst im Endspurt an die jeweiligen Titelträger. Und hier zog Ballner beide Male den Kürzeren: Über 800 Meter kam am Ende der unglückliche vierte Platz in 2:11,68 Minuten heraus. Über die 1500-Meter-Distanz verpasste Ballner den Gewinn der Landesmeisterschaft auch denkbar knapp um etwa eine Sekunde. In 4:33,41 Minuten konnte sich die Drittplatzierte immerhin über eine neue persönliche Bestmarke freuen.

Verkehrte Welt hingegen bei Leon Koch: Der exzellente Hoch- und Weitspringer überzeugte seinen Trainer Richard Troper dieses Mal in den Laufdisziplinen: Über 200 Meter kam Koch als Zweitschnellster in die Finalläufe und wurde hier in 23,84 Sekunden Vierter. Über 60 Meter Hürden freute sich Koch am Ende in glänzenden 8,69 Metern über die Vizemeisterschaft. Und auch im Hochsprung kam Koch zu Silber, wobei die übersprungenen 1,87 Meter noch Luft nach oben aufweisen.

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erstellt am 30.Jan.2014 | 16:00 Uhr

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