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Speedway : Hoch motiviert zum Titel

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Matthias Kröger will unbedingt ins Finale bei den Deutschen Meisterschaften in Brokstedt

Wenn am kommenden Sonntag auf dem Holsteinring in Brokstedt die versammelte deutsche Speedway-Elite um den Titel zum Deutschen Meister 2014 kämpft, ist ein Akteur besonders motiviert. Für Matthias Kröger aus Bokel steigt dieses Prädikatsrennen nämlich im „heimischen Speedway-Wohnzimmer“.

Kaum ein anderer Name ist so eng mit der nunmehr 31-jährigen Geschichte des MSC Brokstedt verbunden wie der des „schwarzen Mannes“, wie ihn seine Fans ehrfürchtig nennen. Seit seiner Jugend geht der 45-jährige Familienvater mit seinen Motorrädern im schnellen Drift auf Punktejagd für die „Wikinger“, wurde 1997 mit seinem Team Deutscher Mannschaftsmeister und konnte in seiner langen Karriere diverse Titel einfahren.

Der Titel des deutschen Einzelmeisters fehlt dabei allerdings noch in der Sammlung des Motorradprofis. „Ich freue mich ganz besonders auf das Rennen in Brokstedt vor den eigenen Fans“, so Kröger, der Sonntag allerdings zunächst durch die Qualifikation muss. Für das 16-köpfige Starterfeld sind im Vorwege nur sieben Plätze an die sieben bestplatzierten Speedway-Akteure des vergangenen Jahres fest vergeben. Kröger: „Das wird für die Zuschauer mit Sicherheit eine spannende Angelegenheit. Ich stelle mich der Herausforderung und kann meine Leistung derzeit gut einschätzen. Die Qualifikation für das Hauptfeld ist für mich die erste Hürde, die ich aber unbedingt nehmen will.“

Dass die restlichen Konkurrenten an diesem Tag wesentlich jünger sind nimmt der „Bahnsport-Oldie“ mit Humor. „Gegen die jungen Wilden setze ich auf meine ganze Erfahrung.“ Die Fans in Brokstedt stehen dabei sicherlich voll hinter ihrem Liebling, der mittlerweile zu einer echten Kultfigur des Bahnsports geworden ist.

Das unterstreicht auch Michael Schubert, Pressesprecher des MSC Brokstedt. Er sagt: „Matten Kröger ist ein echtes Phänomen. Trotz zahlreicher Verletzungen hat er sich nie aus der Bahn werfen lassen, ist immer ruhig und bodenständig geblieben. Ich denke, das ist der Grund für seinen hohen Beliebtheitswert bei den Fans.“ Der gastgebende Verein hat mit Tobias Kroner und Kai Huckenbeck allerdings noch zwei weitere Fahrer aus seiner BundesligaMannschaft als Eisen im Feuer.

Pressesprecher Schubert hofft daher auf ein entsprechend interessantes Rennen und erklärt mit einem leichten Augenzwinkern: „Wir haben mit Matten, Tobi Kroner und Kai Huckenbeck gleich drei aktuelle Fahrer aus unserer Bundesliga-Mannschaft am Start – am Ende gibt es drei Plätze auf dem Siegerpodest.“

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