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Fussball-Kreisliga : Hlede hört nach acht Jahren auf – Gertschat „wie Heiko Westermann“

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Carsten Hlede traf seine Entscheidung schon vor dem Punktspiel der Staffel 7 gegen den SV Osdorfer Born, das 0:5 (0:3) endete. Gestern eröffnete der Trainer des Wedeler TSV II seinen abstiegsbedrohten Kreisliga-Fußballern dann, dass er nach acht Jahren am Saisonende aufhört. „Das Team braucht eine neue Ansprache und eine neue Motivation, ich benötige eine Pause“, sagt der scheidende Coach. Der „uninspirierte, lethargische Auftritt“ gegen die Osdorfer habe ihn in seiner Meinung nur bestätigt.
Hlede, der Angebote aus der Nachbarschaft ausschlug, will alles daran setzen, sich mit dem Klassenerhalt zu verabschieden. Aber es sieht nicht mehr gut aus, nachdem das Sportgericht den 2:1-Erfolg am 9. März beim TSV Uetersen III in der Zwischenzeit in ein 0:3 umwertete. Wedels Landesliga-Spieler Christopher Dobirr, der aushalf, soll nicht spielberechtigt gewesen sein. Ligaobmann Walter Zessin erwägt, die zweite Instanz anzurufen. Die Uetersener aber schwimmen nach ihrem dritten Erfolg am Stück, der vorläufige Sieg am Grünen Tisch eingerechnet, auf einer Welle der Euphorie. Das 3:2 (1:0) nach einer 3:0-Führung auswärts über Inter Eidelstedt wurde nur deshalb noch zur Zitterpartie, weil der Schiedsrichter ein Foul an Torwart Stefan Müller, der den Ball aus den Händen getreten bekam (2:3/82.), nicht erkennen konnte.

Tief in der Klemme steckt allmählich das Team des SC Cosmos, nachdem Marcel Gertschat mit einem Volleyschuss nach einem Eckball von Orhan Asici in vorletzter Minute das 2:1 (0:0) von Blau-Weiß 96 II gegen den Viertletzten perfekt machte. „Wie Heiko Westermann“, schwärmte der Schenefelder Trainer Gernot Beckert.

Weil Keven Herrmann in der Nachspielzeit einfach mal „drauf hielt“, darf sich Eintracht Rellingen fast als gerettet sehen. Das 2:1 (0:1) auswärts gegen die SV Blankenese II war hochverdient.
Sportfreunde Pinneberg – 0:3 (0:2) gegen den SV Osdorfer Born – und Kickers Halstenbek – 0:2 (0:0) beim SuS Waldenau – einigt Kampfgeist. „Wir geben nicht auf, solange rechnerisch noch etwas möglich ist“, versichern die Trainer Metin Lorenzen (Sportfreunde) und Gyula Wetzel (Kickers). Der SC Pinneberg entzückte sein Publikum mit einem 7:4 (2:1) über Komet Blankenese.


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