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Handball : Himborn verlässt Esingen

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Als Sportlicher Leiter und Trainer war Jan-Henning Himborn maßgeblich an vielen Erfolgen des Tornescher Klubs beteiligt. Nun zieht es ihn nach Halle.

shz.de von
erstellt am 09.Sep.2017 | 15:55 Uhr

„Richtig schön“ ist laut Jan-Henning Himborn die Altstadt von Halle an der Saale. Dies ist aber natürlich nicht der Grund dafür, dass der 40-Jährige Ende September seine Zelte in Tornesch abbricht und in den Süden von Sachsen-Anhalt zieht. Vielmehr ist es „eine neue sportliche Herausforderung“, die Himborn, der in den vergangenen Jahren Sportlicher Leiter der Handball-Abteilung des TuS Esingen war, reizt: Zum 1. Oktober übernimmt er beim SV Union Halle-Neustadt, dessen 1. Handball-Frauen in der 2. Bundesliga spielen, die Leitung der Geschäftsstelle und weitere Aufgaben im Bereich der sportlichen Leitung. „Zudem werde ich das weibliche Junior-Team des Vereins, das in der Oberliga Mitteldeutschland spielt, trainieren“, so Himborn.

In den vergangenen Jahren war Himborn bei den Esinger Handballern als Sportlicher Leiter der wohl wichtigste Verantwortliche. Abgesehen von seinen sportlichen Erfolgen als Trainer − die weibliche A-Jugend führte er 2016 in die Bundesliga, die 1. Männer 2015 sowie die 1. Frauen 2014 und im Mai 2017 zum Aufstieg in die Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein − schuf Himborn Rahmenbedingungen, betrieb Sponsoren-Akquise und war für die Einstellung sowie Weiterverpflichtung aller Übungsleiter verantwortlich.

„Es fällt mir nicht leicht, Tornesch zu verlassen“, so Himborn, der aber betonte: „Union Halle-Neustadt bietet mir genau die Aufgabe, für die ich meine A-Lizenz erworben und Sport studiert habe.“ Und nach Abwägung aller Argumente kam Himborn zu dem Schluss: „Wenn ich noch einmal in den Bundesliga-Bereich möchte, dann jetzt − und nicht in zehn Jahren, wenn ich 50 bin und eine Familie habe.“ In den vergangenen Wochen informierte Himborn den TuS-Vorstand, die Spielerinnen der 1. Frauen sowie die Eltern der Jugend-Teams, die er zuletzt ebenfalls trainierte, über seine Entscheidung, nach Halle zu wechseln. „Alle haben vollstes Verständnis geäußert“, stellte Himborn erleichtert fest.

Aktuell versucht er „alles“, um Nachfolger für seine Tätigkeiten als Damen- und Jugendtrainer zu finden. Speziell die Suche nach einem Coach für die Frauen gestaltet sich aber als sehr schwierig: „Ich habe in den letzten Wochen mit einigen Kandidaten Kontakt aufgenommen, aber leider noch keine Zusage bekommen“, gestand Himborn.

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