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Reiten : Hilfestellung erlaubt

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Gut besuchtes Sommerturnier des RuFV Elmshorn auf der Trabrennbahn

shz.de von
erstellt am 20.Jun.2016 | 16:01 Uhr

„Es ist ein Reiterwettbewerb. Wir wollen sehen, welche Hilfestellungen der Reiter seinem Pferd gibt“, erläutert Ulrike Dose-Dibbern, die mit ihrem Ehemann Klaus Dibbern zusammen das Springen über Naturhindernisse beim Sommerturnier des Reit- und Fahrvereins Elmshorn beurteilt. Dies sei in einer Geländeprüfung noch notwendiger als im normalen Springparcours, weil die Hindernisse nicht mit weiß-bunten Stangen optisch herausstechen, sondern schlechter zu erkennen sind.

Hilfestellungen gab auch Klaus Dibbern. „Versuch mal, im Trab anzureiten“, ermunterte er Maria Schaft vom RV Concordia Dingerdonn, als ihre Stute Naomi zum zweiten Mal den zweiten Sprung des zehn Hindernisse umfassenden Parcours verweigerte. Der Tipp fruchtete, auch wenn es für Schaft zu einer vorderen Platzierung in der Abteilung der über 18 Jahre alten Reiterinnen so nicht mehr langte.

Besser machte es da Lara Nehring vom Reiterverein Kollmar. Ihren Ritt auf der neun Jahre alten Holsteiner-Stute Zsa Zsa bewertete das Richter-Ehepaar mit 9,0 Punkten. Bei den jüngeren Reiterinnen gewann Lena Hansen vom RV Breitenburg auf Casper vor den Elmshornerinnen Sophie Penzel und Emilia Hamann.

Der Geländeplatz war jetzt im zweiten Jahr Bestandteil des Sommerturniers im Innenraum der Trabrennbahn. Die zehn verschiedenen Sprünge hat Klaus Dibbern, seit zwei Jahren als Polizist in Pension, gebaut. Das Holz stammt größtenteils aus einem Knick, der auf den Stock gesetzt werden musste.

Der weitaus größere Teil des Wochenendes spielte sich aber auf dem Hauptspringplatz und für einige Dressurprüfungen auch in der Halle ab. „Es ist alles gut gelaufen“, sagte Tatjana Thormählen, 2. Vorsitzende des RuFV Elmshorn, in einer ersten Bilanz. Die Prüfungen waren gut besucht, der Abteilungswettkampf sogar so sehr, dass es es am gestrigen Sonntag zu einigen Verschiebungen im Zeitplan kam. „Das haben Reiter und Zuschauer aber locker gesehen“, so Thormählen – und für ein Plus an Teilnehmern in dem bei RuFV Elmshorn gern geförderten Mannschaftswettbewerb ist das allemal zu verkraften.  

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