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Marathon : Herausforderung Helgoland

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Klaus Balzer meistert seinen ersten Marathon auf der Hochseeinsel / Antje Möller läuft Frauen-Rekord

shz.de von
erstellt am 13.Mai.2014 | 16:00 Uhr

„Es war immer mein Traum, einmal auf Helgoland zu starten.“ Das sagt Klaus Balzer (Foto) aus Bokholt-Hanredder – und diesen Traum hat sich der 44 Jahre alte Zollbeamte nun erfüllt. Bei der 17. Auflage des Insel-Marathons war er in 3:34:39 Stunden als 23. des Gesamtklassements bester Starter aus dem Kreis Pinneberg. Erster wurde Stephan Malinger (LG Kreis Ansbach), der in 2:56:55 Stunden seinen Vorjahressieg wiederholte. Malinger überholte erst auf den letzten 300 Metern den bis dahin führenden André Kraus aus dem Sauerland.

Bei den Frauen lief Antje Möller (ASV Duisburg) in neuer Streckenrekordzeit von 3:07:49 Stunden zu ihrem fünften Erfolg auf dem Roten Felsen. Insgesamt waren 167 Frauen und Männer von Bürgermeister Jörg Singer mit einem Typhon auf die Strecke geschickt worden.

Klaus Balzer war von seinem ersten Marathon nach einer 17 Jahre währenden Pause über diese klassische, 42,195 Kilometer lange Strecke, geschafft und glücklich zugleich. „Es ist eben doch ein bisschen was anderes als ein normaler Marathon“, so der stellvertretende Wehrführer seiner Heimatgemeinde. 75 zu überwindende Höhenmeter hört sich zwar nicht nach viel an. „Das ist aber bei fünf Runden ein ganzer Batzen“, so der Familienvater, der früher mehrfach in Hamburg und Berlin gestartet war. Anfangs waren die Wetterbedingungen auch noch sehr gut. Mit zunehmender Dauer wurde aber der Wind stärker und es zog zu – inklusive starkem Regen auf der letzten Runde.

„Irgendwann packt einen das noch mal“, sagte er zu den Beweggründen für sein Comeback auf der langen Distanz. Dabei sei der Trainingsaufwand im überschaubaren Rahmen geblieben – zumindest was das Laufen anging. Parallel dazu trat er noch auf dem Rennrad kräftig in die Pedale, denn am übernächsten Wochenende steht mit dem Start bei der Mecklenburger Seenrunde die nächste sportliche Ausdaueraktivität an. „Ich brauchte mal ein paar Herausforderungen“, so Balzer lakonisch.

 

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