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Fußball-Kreisliga : Heidgraben wieder spitze

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

HSV nach Sieg im Topspiel vorübergehend wieder Tabellenführer. Gencler Birligi patzt.

Heidgrabener SV – 1. FC Quickborn 4:3 (1:0)

Als Quickborns Stürmer Colin Heath in der 53. Minute im Heidgrabener Strafraum von Tjorben Fülscher von den Beinen geholt wurde und Alex Keck den fälligen Strafstoß verwandelte, dachten nicht wenige Zuschauer, dass die Begegnung kippen könnte. Zu diesem Zeitpunkt nämlich führte zwar der Heidgrabener SV im Spitzenspiel der Kreisliga 8 mit 1:0 nach einem sehenswerten Treffer von Phillippe Schümann (22.), doch die gefälligeren Spielzüge und auch Gefahr ging von den Orangen aus Quickborn aus.

„Unsere Strategie ist total aufgegangen“, freute sich HSV-Coach Ove Hinrichsen, der seiner Mannschaft eine „kompakt abwartende“ Spielweise verordnet hatte. Selbst nach dem Ausgleich ließen sich die Heidgrabener nicht verunsichern, sondern gaben mit einem Doppelschlag (57./59.) die richtige Antwort und zogen auf 3:1 davon – in einer Phase, in der die Gäste gerade Morgenluft geschnuppert hatten. Schümanns dritter Treffer in der 77. Minute bedeutete dann den endgültigen K.  o. für die Gäste; der Heidgrabener SV zog mit diesem 4:1-Sieg an die Tabellenspitze.

TSV Uetersen III – Gencler Birligi 2:1 (0:1)

„Das war ärgerlich. Eine Stunde lang waren wir die bessere Mannschaft und haben geführt. Der verschossene Elfmeter hat uns aus dem Spiel gebracht“, so GB-Trainer Veysel Celik. Hayrulla Ucan brachte seinem Team die Führung (5.). Baris Öztürk hätte den Sack zumachen können, verschoss aber einen Strafstoß nach Foul an Zakariya Aschrafi (55.). Nach dem Eigentor von Ibrahim Aygün (58.) fing sich Gencler in der Schlussphase noch ein Kontertor ein.

SV Halstenbek-Rellingen III – SSV Rantzau II 1:2 (1:1)

„Wille, Einstellung und Kampfgeist haben gestimmt, das Spiel gewonnen – was wollen wir mehr?“ fragte Rantzau II-Coach Jan-Hendrik Bruns nach dem 2:1-Sieg bei der SV Halstenbek-Rellingen III zufrieden. Lukas Fuhlendorf gab zwei Tage nach seinem 18. Geburtstag sein Debüt bei Rantzaus Zweiter und bestach durch seine Schnelligkeit. Knut Mohr half auf für ihn ungewohnter Position im Tor aus und machte seine Sache gut, war beim 1:1 chancenlos. Lennart Krabiell und Abdel Zahri sorgten für die Tore – und wichtige Punkte im Abstiegskampf.

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