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Fußball-Kreisliga 2 und 7 : Handschlag und Komplimente

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

SC Pinneberg fügt Cosmos Wedel erste Niederlage zu und der SuS Waldenau ist am Verzweifeln.

shz.de von
erstellt am 10.Sep.2013 | 16:00 Uhr

Irgendwann musste es ja mal passieren. Nach fünf Siegen in Folge erwischte es nun auch Cosmos Wedel – 1:3 im Spitzenspiel der Fußball-Kreisliga 7 gegen den SC Pinneberg. „Nach dem Spiel haben wir uns die Hände gegeben und gegenseitig Komplimente verteilt“, so Cosmos-Trainer Bernd Haladyn, der den SCP als „glücklichen, aber verdienten Sieger“ sah. „Klar, wir haben Glück gehabt“, gab SCP-Trainer Stephan Roesler zu, der den Cosmonauten für deren „gefälliges Spiel“ Respekt zollte.

Respekt, den auch der SC Egenbüttel II verdient. Dank der Cosmos-Niederlage und dem eigenen 5:0 gegen Blau-Weiß 96 Schenefeld II grüßen Simon Hatje und Co. mit immer noch blütenweißer Weste nun als alleiniger Tabellenführer.

Eine Sphäre, von der die Kickers Halstenbek nach dem 2:5 beim Aufsteiger SV Osdorfer Born derzeit nur träumen können. „Wir machen einfach zu viele Fehler im Spielaufbau“, monierte Co-Trainer Gyula Wetzel, der sich lediglich an den beiden Treffern von Levin Strauß erfreuen konnte.

Gar keine Freude, dafür höllische Schmerzen hatte Niklas Petersen, Kapitän von Eintracht Rellingen. „Nachdem ich drei Leute ausgespielt hatte, bin ich böse umgetreten worden“, berichtet Petersen, der mit herausgesprungener Kniescheibe im Albertinen-Krankenhaus landete. Mittlerweile ist Petersen wieder daheim – und darüber informiert, dass seine Kollegen auch ohne ihn noch zum 3:2-Sieg gegen Inter Eidelstedt kamen.

Die restlichen Kreis-Teams kassierten am Wochenende allesamt Niederlagen. Die Aufsteiger Wedeler TSV II (0:5 beim SV Blankenese II) und TSV Uetersen III (0:3 beim SV Eidelstedt II) verloren ebenso wie die Sportfreunde Pinneberg, die sich dem Niendorfer TSV III mit 0:1 geschlagen geben mussten.

Das größte Sorgenkind jedoch bleibt SuS Waldenau: Nach dem 0:1 gegen Komet Blankenese wartet der Tabellenletzte weiter auf den ersten Sieg. Viermal trafen die Waldenauer Pfosten und Latte, hatten Chancen in Hülle und Fülle. SuS-Trainer Michael Mathey, den das Schusspech (erst vier Tore) langsam „in den Wahnsinn“ treibt: „Das muss man sehen, um es zu verstehen. Wir haben 75 Prozent Ballbesitz, spielen sehr, sehr guten Fußball, treffen aber das Tor nicht.“

Der SC Egenbüttel III machte es in Staffel 2 besser, allerdings auch nur einmal – 1:4 bei Benfica.

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