Handball : Haie versagen am Ende die Nerven

Auch ein gut aufgelegter Jannick Mogge (sieben Tore) konnte die erste Heimniederlage der Haie nicht abwenden.
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Auch ein gut aufgelegter Jannick Mogge (sieben Tore) konnte die erste Heimniederlage der Haie nicht abwenden.

HSG Horst/Kiebitzreihe verliert Heimspiel gegen TuS Lübeck

shz.de von
08. November 2016, 16:01 Uhr

Lange Gesichter und enttäuschte Gastgeber nach dem Schlusspfiff der Handball-Begegnung in der Schleswig-Holstein-Liga zwischen der HSG Horst/Kiebitzreihe und dem TuS Lübeck 93. Mit 32:29 nahmen die Gäste zwei wichtige Punkte aus dem Haifischbecken mit an die Trave.

Dabei hatten sich die Schützlinge von HSG-Coach Werner Zink so viel vorgenommen, wollten die deutliche Schlappe bei den Rabbits der HSG Marne/Brunsbüttel vergessen. Mit dem wieder genesenen Leon Jermies startete die Heimmannschaft schwungvoll. „Leider schlichen sich dann wieder zu viele Fehler in der Abwehr ein“, so Keeper Niklas Kaven. Ein munteres Torewerfen auf beiden Seiten war die Folge mit einem knappen Vorsprung für die Haie zum Halbzeitpfiff.

Im zweiten Spielabschnitt machte die HSG dort weiter, wo sie phasenweise in der ersten Halbzeit bereits begonnen hatte. Die Belohnung dieser engagierten Spielweise war ein zweiter Vier-Tore-Vorsprung. Doch anstatt den Sack nun zuzumachen, wurde einmal mehr durch überhastete Aktionen und Fehler in Angriff und Abwehr der Vorsprung weggeworfen. Schlimmer noch, die Lübecker nutzten nun ihre ganze Cleverness, um ab der 55. Minute selbst die Führung zu übernehmen. In dieser Phase des Spiels erwies Coach Werner Zink einen zusätzlichen Dienst, indem er für lautstarkes Mitwirken an der Seitenlinie eine Zwei-Minuten-Strafe aufgebrummt bekam. Die Niederlage war nun nicht mehr abzuwenden.


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