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Handball : Haie belohnen sich nicht

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

HSG Horst/Kiebitzreihe kassiert vor 400 Zuschauern eine 29:31-Pleite gegen den Bredstedter TSV.

Die Zuschauer in der erneut ausverkauften „Hölle Horst“ sahen eine „sehr, sehr gute Vorstellung“ der Haie. Hallensprecher Michael Schwarz übertrieb dabei keineswegs, auch wenn das Ergebnis letztlich mit 31:29 (15:15) zugunsten der Handballer vom Bredstedter TSV ausfiel. „Eigentlich hat bis auf das Ergebnis alles gepasst“, so Schwarz weiter.

Kristoffer Wünsche im Tor sowie Philipp Mogge, Malte Schnell, Leif Schattauer, Thorge Mogge, Sebastian Krohn, Finn Thore Nissen und Marc Hülsemann – diese Spieler hätten durchaus dem Tabellendritten aus Bredstedt Parole bieten können. Sie aber standen dem Schleswig-Holstein-Ligisten allesamt nicht zur Verfügung. So musste der oft kritisierte „zweite Anzug“ der Haie in die Bresche springen, der durch Ulf Baumgarten und Jan Bielenberg aus der zweiten Herrenmannschaft ergänzt wurde. Und auch Co-Trainer Lasse Pingel streifte sich das Trikot über und stand dem Team auf dem Hallenparkett zur Verfügung.

Und diese, aus der Not heraus geborene Mannschaft, bot den gut 400 Zuschauern ein ganz starkes Spiel. Für etliche Anhänger war es sogar das „seit sehr langem beste Heimspiel, was sie gesehen haben“. Auch diese anerkennenden Meinungen sagen aus, was die HSG-Crew geleistet hat. Unterm Strich waren es die zwei, drei kleinen Fehler zu viel, die in dieser Spielklasse halt bestraft werden. Erst recht, wenn der Gegner eine so kompakte und eingespielte Mannschaft stellt.

Dennoch spürte man auf den Tribünen von Anfang an, dass sich die Haie viel vorgenommen hatten. Individuelle Fehler, die sich immer wieder einschlichen, wurden durch Willensstärke und eine starke mannschaftliche Geschlossenheit aufgefangen. Erst in den letzten Spielminuten hatte die HSG Horst/Kiebitzreihe nicht mehr genug entgegenzusetzen, um die äußerst knappe Niederlage noch zu verhindern.

„Wir haben als Mannschaft eine gute Leistung gezeigt. Leider haben wir versäumt, uns selbst zu belohnen", zog Keeper Kaven ein Fazit. Die „Stimme der Hölle Horst“, Michael Schwarz, war ebenfalls sehr zufrieden: „Ich habe seit langem wieder eine Einheit und ein wirklich ganz starkes Spiel gesehen.“

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erstellt am 13.Feb.2017 | 16:00 Uhr

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