Haie beißen sich durch

Kaum zu stoppen: Malte Schnell (rechts) avancierte zum besten Werfer bei den Haien.
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Kaum zu stoppen: Malte Schnell (rechts) avancierte zum besten Werfer bei den Haien.

Handball-Landesliga: Spitzenreiter HSG Horst/Kiebitzreihe müht sich zum Sieg über Hohn/Elsdorf II

shz.de von
27. Januar 2014, 16:00 Uhr

Der 26:25-Erfolg der HSG Horst/Kiebitzreihe gegen den Oberliga-Nachwuchs der HSG Hohn/Elsdorf II war ein hartes Stück Arbeit für den Spitzenreiter der Handball-Landesliga Mitte. Und eine gehörige Portion Dusel gehörte auch mit dazu. „Besser ein schlechtes Spiel gewinnen als ein gutes Spiel verlieren“, bemühte Manfred Kuhnke, Trainer der Horst/Kiebitzreiher Haie, einmal mehr das Phrasenschwein.

Was Kuhnke als „absolut offenes Spiel“ analysierte, war weniger der Verdienst der Gäste, sondern mehr der eklatanten Abschlussschwäche der „Haie“ geschuldet. Statt eines 14:7 oder 15:7 für die Hausherren zeigte die Anzeigetafel nach 18 Spielminuten gerade einmal ein knappes 8:7 an. Es kam jedoch noch schlimmer, die Gäste gingen mit einer 13:12-Führung in die Halbzeitpause.

Im zweiten Spielabschnitt war es dann Malte Schnell, der ein ums andere Mal mit dynamischen Aktionen seine Mannschaft im Spiel hielt. Um die 46. Minute herum musste Schnell dann allerdings verletzt passen. Als Jonas Jermies dann 15 Sekunden vor Spielschluss den viel umjubelten 26:25-Treffer erzielte, glaubten die Zuschauer in der gut besuchten Sporthalle am Heisterender Weg: „Das war’s.“ Doch weit gefehlt. Nach einer nicht regelgerecht ausgeführten „schnellen Mitte“ – wie ein schnell ausgeführter Anwurf nach einem erfolgreichen Torwurf genannt wird – störten die Haie den Ballführenden äußerst robust, so dass das Schiedsrichtergespann noch einmal auf den Siebenmeterpunkt zeigte.

So kam es zum Duell zwischen Fabian Frahm und Haie-Keeper Niklas Kaven. Kaven mit eisernen Nerven – der Ball verfehlte sein Ziel. Aus und endgültig der Sieg für die Haie. „Unsere Fehlerquote war katastrophal. Wir haben derzeit zu viele Verletzte. Nun auch noch Malte Schnell. Das wird eng“, so Kuhnke.

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