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Hallenfußball in Elmshorn : Hackentrick und ein Kracher

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Unangefochtener und überlegener Turniersieger: Gastgeber FC Elmshorn II gewinnt Hallenfußballturnier um den Gencler Cup.

Als unangefochtener und überlegener Turniersieger lässt sich so etwas natürlich leicht sagen: "Ich komme immer gern zum Gencler-Cup", gab Rainer Klaar, Betreuer des FC Elmshorn II, gestern Nachmittag in der Olympiahalle zu Protokoll. Dies aber nicht nur, so beeilte er sich zu ergänzen, weil seine Mannschaft im Endspiel Union Tornesch II mit 8:0 förmlich aus der Halle gefegt hat. "Das Turnier ist sehr gut organisiert und es gibt eine gute Bewirtung", sagte er. "Seitdem Mehmet das macht, hat das Hand und Fuß."

Der angesprochene Mehmet Karakavak gab das ausgesprochene Lob gleich weiter: "Ich bin hoch zufrieden - insbesondere mit dem Team, das beim Aufbau und heute geholfen hat." Der Vorsitzende des Ausrichters Gencler Birligi freute sich insbesondere, dass das Motto "Sport gegen Gewalt" von allen Teams auf dem Feld gelebt wurde. Inter Eidelstedt wurde von den Vertretern aller zehn Teams zur fairsten Mannschaft erkoren und erhielt dafür zehn Bälle.

Böse Fouls gab es weder in der Vorrunde, noch in den Entscheidungsspielen. Einzig für den Liether Adrian Mitrovica könnte das Turnier wegen einer Schiedsrichterbeleidigung noch ein Nachspiel haben. Der betroffene Referee Kevin Averhoff kündigte an, einen entsprechenden Bericht zu schreiben.

Seine eigene Art, in puncto Disziplin und Ordnung ein Zeichen zu setzen, hatte Genclers Trainer Süleyman Karakaya. Er reaktivierte für das Turnier Routiniers wie Caner Yörük im Tor und Selim Salibal. "Ich wollte einige Spieler wachrütteln", sagte Karakaya, der aber betonte: "Es hat mir mit beiden Mannschaften Spaß gemacht." Dass Gencler II gestern erfolgreicher agierte als die eigene Erste, durfte der Coach durchaus als Erfolg für seine Linie verbuchen. Denn die Oldies bewiesen, dass sie es immer noch können. Selim Saribal erzielte für Gencler II bei der 2:3-Halbfinalniederlage gegen den FCE II mit einem Kracher in den Winkel das schönste Tor des Turniers. Arge Konkurrenz in diesem nicht offiziellen Wettbewerb bekam Saribal aber von Patrick Hiob, der für den Turniersieger im Endspiel Heidgrabens Torhüter Pascal Fritz mit einem Hackentrick zum 1:0 narrte.

In den folgenden 13 Minuten konnten einem die Tornescher schon fast leid tun. Das 8:0 für den FCE II war der höchste Sieg des Nachmittags, der mit 150 Euro belohnt wurde. Union tröstete sich mit einem Hunderter. Der Heidgrabener SV erhielt als Dritter nach 3:2-Sieg im Neunmeterschießen 75 Euro, Gencler II als Vierter 50 Euro.

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erstellt am 06.Jan.2014 | 12:00 Uhr

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