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Volleyball : Gutes Timing beim VfL

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Trainer Prade kann zum Auftakt der Pinneberger Volleyballer gegen Warnemünde aus dem Vollen schöpfen.

Nachdem die letzten Wochen bei den Drittliga-Volleyballern des VfL Pinneberg durch hartes Training und mehrere Vorbereitungsturniere geprägt waren, geht es am morgigen Sonntag (16 Uhr) zum ersten Saisonspiel nach Rostock. Gegner ist dort der SV Warnemünde, ein Dauerrivale, der ebenso wie der VfL seit Bestehen der Dritten Liga dabei ist.

In der vergangenen Spielzeit gewannen die Pinneberger ihr Heimspiel gegen Warnemünde mit 3:1, mussten sich in Rostock aber in einem sehr knappen Spiel mit 2:3 geschlagen geben. In dieser Saison sind die Vorzeichen aber unter Umständen wieder völlig anders. So bestreitet Max Voigt, als Nachfolger für den zurückgetretenen Zuspieler Sebastian Rieck, sein erstes Spiel in der Dritten Liga und auch Florian Sievers gehört erstmals zum Stammpersonal des VfL. Er kompensiert auf der Position des Diagonalangreifers den Abgang von Stefan Imke.

„Beide haben sich auf den Vorbereitungsturnieren sehr gut präsentiert und nahtlos in die Mannschaft eingefügt. Ich bin mir sicher, dass sie eine große Bereicherung für diese Saison sein werden“, sagt Coach Daniel Prade.

Die Vorbereitungsturniere liefen allesamt gut. Bei den drei Starts sprangen die Plätze eins bis drei heraus. Unter anderem wurde im Laufe der Vorbereitung auch der kommende Gegner aus Warnemünde deutlich geschlagen. „Das sollte man allerdings nicht überbewerten“, sagte Kapitän Lars Lydorf und ergänzte: „In der Phase der Saison fehlt es bei vielen noch an Abstimmung, Form und manchmal auch an Spielern, so dass es zum Saisonstart schon wieder ganz anders aussehen kann.“ Damit bezieht er sich auch ein wenig auf sich selbst, denn das Pinneberger Urgestein, das von der Bezirksklasse bis zur Dritten Liga alles miterlebt hat, musste nach einem Sturz auf die Schulter im laufenden Kalenderjahr bislang auf Volleyball verzichten. Nun steht er vor seinem Comeback und dem ersten Härtetest nach fast zehn Monaten ohne Wettkampfpraxis. Somit kann Trainer Prade erstmals in diesem Jahr auf den kompletten Kader zugreifen. Das nennt man gutes Timing.

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erstellt am 18.Sep.2015 | 16:00 Uhr

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