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Basketball : Grottenschlecht, aber Erster

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Von Verletzungssorgen geplagte Rist-Damen siegen gegen Königs Wusterhausen. Headcoach Laab ist trotzdem unzufrieden.

Gerade einmal fünf Sekunden waren im Basketball-Spiel der 1. Damen-Regionalliga zwischen dem SC Rist Wedel und der WSG 81 Königs Wusterhausen gespielt, als Wedels Svenja Härm ohne Fremdeinwirkung umknickte und mit einer Bänderverletzung ausschied. Da Leistungsträgerin Dana Penno aufgrund von Knieproblemen voraussichtlich erst in der Rückrunde wieder auf das Parkett zurückkehren kann, zudem Jasmin Zimmermann (Bänderverletzung) sowie Antonia Kunze (Hüftprobleme) noch nicht fit sind, plagen Rist-Trainerin Gundula Laabs Personalsorgen.

„Insgesamt fehlten acht Spielerinnen. Zum Glück haben wir so einen großen Kader“, sagte Laabs, deren Team am Ende mit 63:39 gewinnen und somit nach dem dritten Sieg im dritten Spiel den ersten Tabellenplatz einnehmen konnte. Das aber hielt die Trainerin nicht von Kritik am eigenen Team ab: „Wir haben grottenschlecht gespielt, das konnte man sich kaum anschauen. Einzig das vierte Viertel war so, wie wir eigentlich spielen wollen. Unser Spiel war zu langsam. Einzelne Spielerinnen haben uns gerettet“, so Laabs, die einen „temporeichen Teambasketball“ bevorzugt. Katharina Kühn, die von einem Bänderriss wiedergenesene Franziska Schreiner und Mona Frey zählten zu den besten Spielerinnen des SC – oft führten Einzelaktionen zu Körben. Der Gegner verteidigte aggressiv, damit hatte der SCRW seine Probleme.

„Wenn der Gegner so hart verteidigt, liegt uns das nicht. Das war auch in der Vergangenheit so. Letztendlich können wir aber natürlich zufrieden sein, dass wir als Aufsteiger bisher alle Spiele gewinnen konnten. Aber wir haben auch den eigenen Anspruch, besser Basketball zu spielen“, meinte die Trainerin. Mit so einer Leistung wird es nach Laabs’ Ansicht schwer werden, am kommenden Sonnabend beim Tabellendritten SV Halle II zu bestehen. „Die Bundesligamannschaft spielt direkt davor in der Halle. Alle U 22-Spielerinnen des SV Halle sind spielberechtigt für die zweite Mannschaft. Da müssen wir richtig Gas geben“, so Laabs.

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erstellt am 30.Okt.2013 | 12:00 Uhr

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