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Basketball : Großer Kampf, schwacher Trost

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Der SC Rist Wedel zeigt auch gegen die Itzehoe Eagles viel Moral, steht am Ende aber wieder mit leeren Händen da.

shz.de von
erstellt am 13.Nov.2017 | 16:00 Uhr

Ein wenig fühlten sich die Wedeler an das Heimspiel gegen Essen erinnert: Auch gegen die Itzehoe Eagles fiel die Entscheidung erst in den Schlusssekunden, wieder musste sich das Team von Trainer Felix Banobre in der 2. Bundesliga Pro B Nord geschlagen geben. Die Basketballer des SC Rist Wedel lagen zwischenzeitlich mit fast 20 Punkten zurück, zeigten Moral, wurden für ihren Kampfgeist aber nicht mehr belohnt – 72:74 (33:46).

Es war, als hätte Banobre seine Einschätzung, die er nach der Niederlage am vergangenen Wochenende abgab, aufgezeichnet und nun erneut abgespielt – zu ähnlich waren die Abläufe: „Wir haben das Spiel nicht in den letzten Sekunden, sondern im ersten und zweiten Viertel verloren. Wir haben Fehler im Angriff gemacht, Itzehoe immer wieder zweite Wurfchancen und leichte Abschlüsse erlaubt“, resümierte der Spanier.

Die Gäste aus Itzehoe waren in der Anfangsphase wacher und konzentrierter, dementsprechend flatterten die Adler erst einmal davon. Den Wedelern fehlte die Treffsicherheit, auch offene Würfe flogen im ersten Viertel zu oft am Ziel vorbei, während Itzehoe über 60 Prozent seiner Würfe aus dem Feld verwertete. Somit hieß es nach zehn Minuten konsequenterweise 12:23.

Im zweiten Abschnitt kratzte Itzehoes Vorsprung an der 20-Punkte-Marke. Die Gastgeber waren beim Kampf um den Rebound unterlegen und glänzten nicht gerade durch Offensivstärke. Doch das Positive blieb: Banobres Jungs steckten nicht auf und kamen im Verlauf der Partie „Stück für Stück wieder heran.“

Das Ende glich dann der Partie aus der Vorwoche: Weniger als zehn Sekunden waren noch zu absolvieren, als Paul Owusu den Ausgleich für den SC Rist erzielte. Im Gegenzug schaffte man es allerdings nicht, den Itzehoer Frederik Henningsen aufzuhalten, der sich ein Herz fasste, zum Korb zog und traf. Eine Möglichkeit hatten die Hausherren noch: Nach der Auszeit wurde Topscorer Nino Celebic (27 Punkte) gesucht, dessen letzter Wurf jedoch sein Ziel verfehlte.

„Natürlich ist es schwierig, drei Spiele in Folge zu verlieren – und zwei davon so knapp. Doch es geht weiter. Wir werden den Kopf nicht hängen lassen“, sagt Banobre, der sich mit seiner Mannschaft jetzt auf das Auswärtsspiel am Sonnabend in Bochum vorbereitet.


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