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Fussball : Großer Frust in Heidgraben

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Der kleine HSV gibt die Aufstiegschance mit 0:3 beim Kummerfelder SV aus der Hand.

shz.de von
erstellt am 24.Mai.2016 | 16:00 Uhr

Kummerfelder SV – Heidgrabener SV 3:0 (1:0)

Um es kurz zu machen: Die Heidgrabener 0:3-Niederlage beim Kummerfelder SV ging völlig in Ordnung – auch wenn es dem grün-weißen Anhängern das Herz bricht. Aber in der Verfassung von Sonntag hätte der kleine HSV weder eine Chance in der Bezirksliga geschweige denn er hätte es verdient aufzusteigen.

Dabei war die Ausgangslage vor der Begegnung auf der Sportanlage am Ossenpadd vor bis zu 400 Zuschauern eigentlich optimal. Drei Punkte Vorsprung, ein um drei Zähler besseres Torverhältnis sprachen für den Heidgrabener SV als Aufsteiger. Ein Unentschieden oder sogar eine knappe Niederlage hätten dafür ausgereicht. Als dann auch noch KSV-Kapitän Torben Hansen in der 40. Minute vorzeitig duschen gehen musste, war im Grunde alles klar. Oder war es vielleicht zu klar? Die Gastgeber agierten im zweiten Durchgang geschickt, zogen sich diszipliniert zurück und ließen die Gäste machen. Die jedoch spielten einfallslos, ohne Biss und uncouragiert. Oder hatten die Heidgrabener Spieler einfach nur „die Hose voll“, Angst vor dem möglichen Aufstieg? Wie auch immer, in Unterzahl jedenfalls erzielten die Hausherren zwei weitere Treffer zum Knockout für die Gäste.

HSV-Coach Ove Hinrichsen war sicht- und spürbar angefressen. „Es ist für mich ein bisschen unverständlich. Statt den Ausgleich zu erzielen, fangen wir das 0:2. Das hat uns das Genick gebrochen. Wir haben alles falsch gemacht.“
 

SV Lieth – 1.FC Quickborn 0:1 (0:0)

Trotz der größeren Tormöglichkeiten verlor die SV Lieth gegen den neuen Meister der Staffel 8, dem 1.FC Quickborn, mit 0:1. Lieths Co-Trainer Kurt Oldenburg war mit dem Spiel seiner Mannschaft durchaus zufrieden: „Wir haben ein gutes Spiel gemacht, uns aber nicht mit Toren belohnt.“ Bereits vor der Partie verabschiedete Liethts Fußball-Spartenleiter Bo Hansen in Arne Witt, Daniel Reinke und Gerrit Warncke drei langjährige Liga-Spieler mit einem Blumenstrauß und dem „Lieth-Cappi“.

TuS Hemdingen-Bilsen – Halstenbek-Rellingen III 3:0 (1:0)


Beim TuS Hemdingen konnte Patrick Kinastowski sich über einen gelungenen Saisonabschluss freuen. „Wir haben erstmals auf dem neuen Platz in Hemdingen gespielt – und der ist wirklich super geworden.“ Aber auch das Spiel gegen SV Halstenbek-Rellingen III verlief mit einem 3:0-Sieg ganz nach den Wünschen des Trainers. „Mit dem sechsten Tabellenplatz können wir echt zufrieden sein – für mich persönlich war das eine absolut geile Saison“, fasst er zusammen. Das Comeback des Tages feierte Hendrik Schmiedehausen, der nach seinem Kreuzbandriss in der Saisonvorbereitung zu einem siebenminütigen Kurzeinsatz kam.

SSV Rantzau II – Germania Schnelsen II 4:2 (2:1)

Mit einem versöhnlichen 4:2-Sieg gegen Germania Schnelsen II hat sich der SSV Rantzau II aus der Kreisliga verabschiedet. Insgesamt drei Siege in 30 Spielen waren zu wenig, um die Klasse zu halten. „Unser Abstieg stand ja bereits vorher fest, deshalb war es für uns ein völlig entspanntes Spiel, in dem ich bereits zahlreiche neue Spieler einsetzen konnte, mit denen wir in der Kreisklasse A neu angreifen werden“, sagte Trainer Jan-Hendrik Bruns. Timo Schlüter steuerte drei Treffer bei, für das vierte Tor sorgte Marco Jensen.

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