Schwimmen : Große Sprünge zum Gold

Arti Krasniqi feierte mit dem Sieg über 200 Meter Lagen seinen ersten Nordtitel in der offenen Klasse.
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Arti Krasniqi feierte mit dem Sieg über 200 Meter Lagen seinen ersten Nordtitel in der offenen Klasse.

Swim-Team-Athlet Arti Krasniqi holt Titel bei den Norddeutschen Meisterschaften.

shz.de von
21. Mai 2015, 16:00 Uhr

Arti Krasniqi vom Swim-Team Stadtwerke Elmshorn hat in Magdeburg den Gewinner seiner ersten Norddeutschen Meisterschaft in der offenen Klasse gefeiert. Premieren gab es in der Elbe-Schwimmhalle von Magdeburg auch für weitere Elmshorner Schwimmer: Konstantin Dieckmann, Christian Derdak, Jonas Mokelke, Florian Derdak und Marie König griffen Medaillen in den Jahrgangswertungen ab. Zudem überraschte Miron Drewinski im Jugend-Mehrkampf.

Insgesamt fiel die Ausbeute an Top-Platzierungen im Vergleich der Vorjahre aus Elmshorner Sicht geringer aus. Allerdings fehlten auch die aktuell besten STE-Akteure wie der Deutsche Meister Jacob Heidtmann sowie das für die Jugend-Europameisterschaften nominierte Trio Thea Brandrauer, Lea Boy und Thore Bermel (s. Infokasten). „Man hat schon gemerkt, dass diese vier nicht dabei waren“, sagte STE-Cheftrainer Jörg Freyher.

Im Wasser überzeugten die meisten Starter des STE mit Zeiten, im Bereich der vor zwei Wochen ausgetragenen Landesmeisterschaften oder sie waren sogar besser. Wie Arti Krasniqi. „Rein sportlich sind die Sprünge, die er macht, enorm“, sagte Freyher zu seinen 2:10,98 Minuten, die über 200 Meter Lagen nach ganz oben das Treppchen katapultierten. Zudem heimste der 16-Jährige mehrere Jahrgangsmedaillen ein.

Miron Drewinski (12) freute sich über die Silbermedaille im Brust-Mehrkampf des Jahrgangs 2003. „Das ist immer eine besondere Leistung, weil darin alle Komponenten abgedeckt werden“, sagte Freyher. Zum Brustmehrkampf gehören die Strecken 50 Meter Brust-Beine, 100 und 200 Meter Brust (Gesamtschwimmart), 200 Meter Lagen und 400 Meter Freistil.

Kleine Notiz am Rande: Die aus Elmshorn stammenden und jetzt in Magdeburg lebenden Freiwasserspezialisten Rob Muffels und Finja Wunram waren nicht am Start. Sie trainierten stattdessen – beim Heimatbesuch im Elmshorner Freibad.

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