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Fussball-Verbandsliga Süd-West : Gornys Tor-Instinkt ist hellwach

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Verbandsliga Süd-West: VfR Horst nach Testspiel-Niederlage mit geschärften Sinnen zum 5:1 über Olympia Neumünster

Der VfR Horst hat seine eh schon beeindruckende Serie in der Verbandsliga Süd-West auf jetzt vier Siege in Folge ausgebaut: Das 5:1 über den Tabellenvorletzten Olympia Neumünster war zudem der höchste Sieg dieser Saison. Verlieren tun die Steinburger Fußballer derzeit allenfalls in Testspielen wie beim 1:4 in der vergangenen Woche gegen den Wedeler TSV (Landesliga Hamburg). „Das war ganz gut, um die Sinne zu schärfen“, zog VfR-Trainer Lars Lühmann durchaus Positives aus dem ungewohnten Gefühl, den (Kunst-)Rasen mal nicht als Sieger verlassen zu haben.

Michel Gorny jedenfalls schärfte seinen Torjägerinstinkt. Der 24-jährige schnürte gegen lange Zeit keineswegs überfordert wirkende Neumünsteraner – „Die hatten offensiv einiges zu bieten“, so Lühmann – am Sonnabend einen Dreierpack. Ebenfalls besonders auf der Hut war René Lemke, der die Schwarz-Weißen nach Gornys frühem Führungstreffer aus der zweiten Minute mehrfach vor dem drohenden Ausgleich bewahrte. „In der ersten Halbzeit hatten wir einige Stellungsfehler. Da hat Lemke uns im Spiel gehalten“, lobte der Horster Trainer seinen Schlussmann. Und als der Keeper einmal geschlagen schien, klärten nacheinander René Thies und Nils Niendorf auf der Linie.

Gorny war es letztlich vorbehalten, so langsam für klare Verhältnisse an der Heisterender Chaussee zu sorgen. Im Liegen bugsierte er kurz vor der Halbzeitpause den Ball zum 2:0 über die Linie. Und eben diese Unterbrechung verhinderte letztlich den Hattrick, denn auch das dritte Horster Tor ging auf das Konto des Blondschopfs. Der Anschlusstreffer der Gäste änderte dann nichts mehr am Spielverlauf. Niendorf per leicht abgefälschtem Freistoß und Jan Behrendt erzielten die Horster Treffer vier und fünf. Den Konter zum Schlusspunkt leitete Stefan Weckwert ein. Der war erst zur zweiten Halbzeit eingewechselt worden, da Kevin Dittmann wegen einer Einladung zu einer Hochzeit nicht länger mitwirken konnte. Doch im aktuellen Lauf des unangefochtenen Tabellenführers tun selbst solche Schwächungen kaum zur Sache. Und so lange es eine Niederlage nur im Testspiel hagelt, dürfte auch Lühmann zu diesen Zugeständnissen gern bereit sein.

 

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erstellt am 27.Okt.2014 | 16:00 Uhr

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