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Basketball : Gigantische Aufgabe für Rist

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Nach dem Sieg über Schwelm erwarten die Wedeler die Uni Riesen Leipzig zum ersten Viertelfinal-Match.

shz.de von
erstellt am 27.Mär.2015 | 16:00 Uhr

Vielleicht haben die Basketballer des SC Rist das Patentrezept für anhaltenden Erfolg in den Playoffs der Zweiten Bundesliga Pro B ja schon gefunden. Im dritten und entscheidenden Achtelfinal-Duell gegen die EN Baskets Schwelm in der Steinberghalle jedenfalls stachen die Trümpfe des von US-Headcoach Michael Claxton betreuten Heimteams einmal mehr. Beim umjubelten 90:71 ließ die harte Verteidigung der Wedeler den Gegner kaum zur Entfaltung kommen, während im Angriff Geduld und Teamwork zum Erfolg führten. Bei aller Freude über den Viertelfinal-Einzug war den Wedelern aber auch klar, welch gigantische Aufgabe sie in der Runde der letzten acht erwartet. Bereits am morgigen Sonnabend, 28. März (19 Uhr), gastieren die Uni-Riesen Leipzig zum ersten von maximal drei Viertelfinalspielen (Modus: Best of three) am Steinberg. Die Sachsen, bei denen die Wedeler noch nie gewinnen konnten, mussten lange um den Playoff-Start bangen, setzten sich dann aber im Achtelfinale gegen die Dragons Rhöndorf in drei Duellen durch.

Im jüngsten Aufeinandertreffen von Wedelern und Sachsen siegten die Rist-Basketballer Ende Januar aber deutlich mit 92:65. Doch Claxton geht davon aus, auf einen Gegner zu treffen, bei dem die Qualifikation für die Playoffs neue Kräfte freigesetzt hat.

Beim 78:69 in Rhöndorf trafen mit den Amerikanern Christopher Flores und Khalil Kelley, Falko Theilig und Kapitän Jorge Schmidt, der 40 Minuten durchspielte, vier Leipziger zweistellig.

Dass die Uni-Riesen Leipzig doch noch die Kurve bekamen, führt Michael Claxton vor allem darauf zurück, dass mit Ty Shaw ein US-Landsmann mit Pro-A-Erfahrung aus seiner Zeit bei den White Wings Hanau den Trainerposten übernommen hat. „Er ist ein sehr guter und erfahrener Coach“, sagt Claxton.

Die Wedeler freuen sich trotz der großen Herausforderung auf ein weiteres Heimspiel gegen einen starken Gegner vor großer Kulisse. „Die Leipziger sind uns sogar lieber als Rhöndorf, weil wir schon einige Male gegen sie gespielt haben“, sagt US-Spielmacher Diante Watkins, der mit 30 Punkten gegen die EN Baskets Schwelm ebenso großen Anteil am Einzug ins Viertelfinale hatte wie Landsmann Brandon Spearman (21) und Kapitän Christoph Roquette (15). 

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