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Volleyball-Regionalliga : Geschenke ließ die VGE in Niendorf

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

VG Elmshorn kassiert 1:3-Niederlage beim Tabellenführer Niendorfer TSV.

shz.de von
erstellt am 03.Dez.2013 | 15:54 Uhr

Das nennt sich wohl Einsatz: Den Abend ihres 62. Geburtstags verbrachte Dagmar Proske in der Sporthalle des Niendorfer TSV – alles nur, damit Ehemann Rüdiger die Regionalligavolleyballer der VG Elmshorn dort coachen konnte. Das passende Geschenk zu machen verpassten Martin Stegmann & Co indes. Sie unterlagen dem Tabellenführer der Nordstaffel mit 1:3 (23:25, 15:25, 25:21, 19:25). Nachdem die VGE zuletzt den beiden anderen Spitzenteams der vierten Liga – KMTV Eagles und Eimsbütteler TV – zumindest durch das Erreichen des Tiebreaks einen Punkt abgeknüpft hatten, blieb sie nun ohne Zähler und steht vor dem Kellerduell am kommenden Sonnabend bei Schlusslicht Neubrandenburg erheblich unter Zugzwang.

„Ein Punkt war diesmal auch drin gewesen“, fand Stegmann in einer ersten Analyse. Zwei knappe, gegen die VGE entschiedene Bälle beim Stand von 23:23 kosteten den ersten Satz. „Damit muss man leben, auch wenn es in diesem Fall bitter gewesen ist“, nahm Stegmann die Entscheidungen der Schiedsrichter ohne Groll auf. Allerdings wirkte dies offenbar auch im zweiten Satz nach. Erst in Durchgang drei zeigten die Gäste von der Krückau, dass sie durchaus anders können. „Wir haben sie phasenweise im Griff gehabt und überzeugt“, sagte Stegmann. Nur einmal blieb ihm die Luft weg – als er bei einem Rettungsversuch mit Mittelblocker Malte Gier zusammenrasselte. Giers Knie traf Stegmann unterhalb des Rippenbogens, so dass der Zuspieler für einen Moment keine Luft bekam. Der erst 17-jährige Torge Schuster stellte den Satz zum 25:21 aus Elmshorner Sicht zu Ende.

Da zahlte sich aus, dass die VGE erstmals mit 13 Spielern zu einem Auswärtsspiel gefahren war. Da nur für zwölf Platz auf dem Spielberichtsbogen ist, musste Matthias Wolf nicht zuletzt wegen seiner Kniebeschwerden draußen bleiben. Alle anderen kamen auch zum Einsatz. Ein großer Kreis also für Dagmar Proskes sportliche Geburtstagsfeier – wenn auch die erhofften Punkte als Geschenk fehlten.

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