zur Navigation springen

Fussball-Bezirksliga : Geschenk an die SV Lieth

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Fußball-Bezirksliga: Elfmeter-Tor entscheidet das Derby in Sparrieshoop / Oldenburg hat Redebedarf

Entsetzen auf Sparrieshooper Seite, Freude bei den Klein Nordender Gästen. Doch warum Schiedsrichter Marcel Papenfuß (Blau-Weiß 96) in dem Bezirksliga-Derby eine Minute vor dem Seitenwechsel auf den Punkt zeigte, war längst nicht allen klar. Weder den Fußballern auf dem Platz, noch den gut 120 Zuschauern im Helmut-Gehn-Stadion. Niklas Paaschen war’s egal. Der Zehner der Spielvereinigung Lieth behielt die Nerven und ließ Malte Ladehof im TSV-Tor keine Chance.

Dieser Strafstoßtreffer war zugleich auch das entscheidende Tor des Spiels im Auftakt-Derby zwischen dem TSV Sparrieshoop und der SV Lieth. In einem schwachen Bezirksliga-Spiel sammelten die Gäste die „ersten drei Punkte gegen den Abstieg“ ein, wie es Co-Trainer Kurt Oldenburg von den Rothosen nannte.

Wie groß die Anspannung war, zeigte SVL-Coach Michael Radde-Krüger unmittelbar nach dem Schlusspfiff unter Beweis. Wie aufgezogen rannte er aufs Spielfeld, direkt auf seinen Mannschaftskapitän Sascha Blaedtke zu und drückte ihn. So sieht echte Freude und Erleichterung aus. Der Start in die Saison war gelungen, trotz aller Widrigkeiten.

„Wir fahren mit dem allerletzten Aufgebot hierher – und die zweite und dritte Mannschaft sitzen zusammen und feiern“, beklagte sich Oldenburg. Einzig Martin Tündermann von den Alten Herren war willens und zeitlich in der Lage auszuhelfen. „Wäre das Spiel am Sonntag gewesen, hätten auch Thomas Thater, Christian von Aspern und Eike Pannen Zeit gehabt“, zeigte Lieths Co-Trainer die ganze Misere der Bezirksliga-Mannschaft auf. „Wir müssen uns zusammensetzen und reden“, forderte er mehr Unterstützung aus der Zweiten ein.

Aber auch beim gastgebenden TSV Sparrieshoop lief nicht alles wunschgemäß. Mit Benjamin Zabel half auch hier ein Altliga-Kicker aus, zusätzlich zu den von der Zweiten abgestellten Akteuren Pascal Voß, Marvin Martens und Pascal Heinze. „Mit der Abwehrarbeit war ich ganz zufrieden. Aber vorne ist einfach noch zu viel Sand im Getriebe“, sagte TSV-Coach Kullock, der weiß, dass noch jede Menge Arbeit vor ihm liegt. „Man darf nicht vergessen, dass wir viele neue und junge Spieler erst an die Bezirksliga heranführen müssen“, so Kullock weiter, der außerdem feststellte, dass „aus der Mannschaft des letzten Jahres mit Michael Nöthen, Markus Steffen und Torben Büchner gerade mal drei Spieler übrig geblieben sind.“

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen