Fussball-Kreisliga: : Genclers Termin-Wahnsinn

Auch das Stadtderby gegen Holsatia im EMTV II steht für Gencler, hier Ümit Poyaz (vorn, im Hinspiel gegen Ardian Ahmeti) noch auf dem Programm.
Auch das Stadtderby gegen Holsatia im EMTV II steht für Gencler, hier Ümit Poyaz (vorn, im Hinspiel gegen Ardian Ahmeti) noch auf dem Programm.

Eine komplette Halbserie in nur 56 Tagen / personelle Sorgen bei Englischen Wochen

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16. März 2018, 16:00 Uhr

Den Fußballern von Gencler Birligi stehen anstrengende Wochen bevor. Nachdem vergangenen Sonntag die Heimpartie gegen den Tangstedter SV wetterbedingt ausfallen musste, hat der Verein in der Kreisliga Staffel 8 noch 14 Spiele bis zum Saisonende Ende Mai zu bestreiten. Dabei sind allein sechs Nachholspiele, fünf davon auf heimischem Geläuf. Beim Restprogramm geht es nur noch fünf Mal auf Reisen, neun Mal hat der Elmshorner Klub mit türkischen Wurzeln Heimrecht.

Beim Blick auf die Tabelle sieht man, dass Gencler Birligi bei bisher 14 ausgetragenen Partien mit 26 Punkten nur fünf Zähler hinter dem Zweitplatzierten Heidgrabener SV mit 31 Punkten, aber schon 17 Spielen, sogar noch Ambitionen auf einen Aufstiegsplatz anmelden könnte. Doch davon wollen die Verantwortlichen um Trainer Feyyaz Kilic nichts wissen. „Wir machen uns keinen Druck. Unsere Zielsetzung war nie der Aufstieg, wir lassen es auf uns zukommen und wenn dann eine Euphorie entsteht, schauen wir weiter. Ein einstelliger Platz wäre schön.“

Kilic weiß, dass die Vorbereitung alles andere als gut war. Hin und wieder ging es auf dem KGSE-Grandplatz oder die dortige Laufbahn, ansonsten stand noch Hallen-Fußball in Tornesch an. „Bei den zahlreichen Spielen auch in der Woche wird es schwer, immer den besten Kader zusammen zu bekommen, weil wir sehr viele Schichtarbeiter dabei haben. Wir spielen halt im Amateurbereich. Bei den ganzen Englischen Wochen ist es am Schluss auch eine Kopfsache und abhängig davon, wie erfolgreich wir sind“, so der Übungsleiter. Er weiß auch aus eigener Erfahrung, dass Gencler in der Vergangenheit nach einer guten Hinrunde, wie jetzt, oft in der Rückrunde eingeknickt ist.


Absagen nur in Absprache mit der Stadt

Das bislang letzte Punktspiel hat Gencler Birligi am 26. November gegen den TSV Sparrieshoop 1:2 verloren. Am Sonntag hofft GB nun, dass es auswärts gegen den Glashütter SV II endlich losgeht. Bei dem Restprogramm geht es dann innerhalb von 56 Tagen 14-Mal zu Punktspielen auf den Platz. Dann müssen die Akteure im Schnitt alle vier Tage die Fußball-Stiefel schnüren. Das kann dann in der Woche wohl auch auf dem ungeliebten KGSE-Grandplatz sein, weil das Krückau-Stadion kein Flutlicht hat.

In puncto Spielabsagen ist man vorsichtig geworden. Weil Gencler in der vergangenen Serie am „Grünen Tisch“ drei Punkte verloren gingen – die SV Lieth hatte Protest eingelegt, weil Gencler ein Spiel abgesagt hatte ohne den offiziellen Weg über die Stadt zu nehmen – nimmt der Vereinsvorsitzende Mehmet Karakavak es jetzt ganz genau „Wir sprechen jetzt generell bei schlechter Witterung freitags bzw. sonnabends mit dem Hausmeister-Team der EBS-Schule und mit dem diensthabenden Hausmeister der KGSE. Bei Unbespielbarkeit der Plätze sperren sie dann die Anlage. Die Zusammenarbeit mit der Stadt und den Hausmeistern läuft sehr gut“, sagte Karakavak.

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