Gencler Birligi tauscht Trainer aus

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Kreisliga-Spiel der Woche: Tabellenschlusslicht holt vor dem Stadtderby Karakaya zurück / Kilic und Pätzel wieder „nur“ Spieler

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19. Oktober 2018, 15:57 Uhr

Kreisliga-Abstiegskampf pur verspricht am Sonntagnachmittag das Stadtderby im Elmshorner Krückau-Stadion. Der Tabellenletzte Gencler Birligi empfängt Holsatia im EMTV, das ebenfalls nicht ohne Abstiegsnöte ist. GB-Präsident Mehmet Karakavak ist besorgt um seinen Klub: „Mehr Pech kann man doch nicht haben.“ Er meint damit die abgezogenen Punkte und das Wiederholungsspiel gegen den TuS Hasloh, aber auch die schweren Verletzungen seiner Stammspieler aus dem Spiel beim SV Hörnerkirchen vergangenen Sonntag (0:4). Kapitän Ümit Poyaz (Foto) hat sich den Oberarm, Serkan Celebi das Wadenbein gebrochen. Beide Fußballer fallen viele Wochen aus.

Gencler reagiert mit einem neuen Mann auf der Bank – ohne jemanden zu entlassen: Feyyaz Kilic und Christian Pätzel, die im Sommer das Traineramt übernommen hatten, fehlten zuletzt als Spieler auf dem Feld. Das wird sich jetzt ändern, da Gencler Birligi-Urgestein Süleyman Karakaya wieder das Coaching übernommen hat. Weil Karakaya auch die A-Junioren des FC Elmshorn betreut und mit ihnen den Aufstieg in die Oberliga schaffen möchte, steht er jetzt fünf Mal pro Woche für beide Mannschaften auf dem Trainingsplatz.

„Es geht im Moment bergab mit Gencler, das ist halt mein Stammverein und ich kann ja auch Mehmet Karakavak nicht im Stich lassen. Da muss ich einfach helfen“, sagte Karakaya. Kilic und Pätzel kehren aufs Feld zurück.

Karakaya möchte mit Gencler Birligi die Klasse halten und vielleicht auch wieder eine zweite Mannschaft aufbauen. Das Spielerpotenzial wäre da, stehen doch immerhin 34 Spieler auf dem Zettel. Er sei froh, mit Dieter Steffens einen Betreuer an seiner Seite zu haben. „Er ist einfach Gold wert für unsere Mannschaft“, unterstricht Karakaya. „Wir gehen auch nach den wenigen Traingseinheiten mit mir gut vorbereitet in das Ortsderby. Wir wollen wieder nach oben“, so der engagierte neue GB-Coach.

Das nötigt auch Holsatias Trainer Nils Hammermann Respekt ab: „Das wird auf jeden Fall ein Sechs-Punkte-Spiel“, sagte er. Nachdem ihm vergangene Woche nur 13 Spieler zu Verfügung standen, haben sich Holsatias personellen Sorgen ein wenig reduziert. „Ob wir dann aber besser spielen, muss sich zeigen“, gab Hammermann sich dennoch vorsichtig. Für ihn hat sein Team mit einigen guten Einzelspielern durchaus Potenzial, doch bisher sei es noch nicht gelungen, eine Einheit zu formen.

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