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Handball : Gemeinsam sind sie stark

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Handball: Die HSG Pinnau geht morgen als Außenseiter ins Pokalfinale gegen Barmbek, doch Trainer Riedel hat einen Plan

„Wir die Wand“: In dieser Fußball-Doku des WDR steht die größte Stehplatz-Tribüne Europas im Mittelpunkt. 25 000 Fans vom Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund in gelb-schwarzen Trikots unterstützen ihr Team leidenschaftlich. Für die Handballer der HSG Pinnau war dieser Film Bei-spiel gebend. Zum morgigen Männer-Finale im Hamburger Handball-Pokal (18 Uhr, Langenfort) wurde ein Reisebus gechartert, in dem auch Fans in den Vereinsfarben Platz haben. „Die sind unsere gelbe Wand“, sagte Trainer Hans Riedel vor dem Kampf David gegen Goliath mit der HG Hamburg-Barmbek.

Riedel, der die Mannschaft in der Punktrunde nach drei Spielen (0:6 Punkte) übernahm und mit 13 Punkten in der Hamburg-Liga hielt, kennt die Außenseiterrolle seiner Crew, gibt sich aber auch gegen den Meister nicht geschlagen. „Wir wollen Barmbek vor taktische Aufgaben stellen“, sagte er.

In den Punktspielen führten Riedels Ideen zwar nicht zum Erfolg (24:35/26:43), Oberligist FC St. Pauli biss sich jedoch im Pokalhalbfinale an der 1:5-Abwehr die Zähne aus, die den Kreisläufer in Manndeckung nahm und sonst offensiv agierte. Das 37:36 war eine Sensation. Dass ihm HG-Trainer Holger Bockelmann so leicht auf den Leim gehen wird, glaubt Riedel zwar nicht, dennoch will er es dem Freund (seit 1974) schwer machen.

Personell muss Pinnau nur auf Kreisläufer Hendrik Fröhlich verzichten. „Aber wir sind sowieso nur als Team stark“, sagte Hans Riedel, der mit Marco Simonsen und Malte Hoeft zwei starke Torhüter und in Jannik Biehl einen treffsicheren Schützen hat.

Aus den Defiziten in der Abwehr (708 Gegentore) machte Riedel übrigens eine Tugend. Er fokussierte seine kampfstarken Jungs auf Ballgewinne und hob die Angriffsbilanz von im Schnitt 24 auf 29 Tore an. „Wenn wir mehr als 30 werfen, haben wir auch gegen Barmbek eine Chance“, sagte er.


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