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Gelungene Finalpremiere

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Schwimmen: Jacob Heidtmann holt bei der Kurzbahn-Europameisterschaft in seinem ersten Finale Rang acht über 400 Meter Lagen

shz.de von
erstellt am 17.Dez.2013 | 16:00 Uhr

Das ist ein toller Erfolg für Jacob Heidtmann. Der 19-Jährige vom Swim-Team Stadtwerke Elmshorn hat bei der Kurzbahn-Europameisterschaft in Herning erstmals den Endlauf der 400 Meter Lagen erreicht. Er schlug nach 4:10:64 Minuten als Neunter an, rutschte aber wegen der Disqualifikation des Dänen Chris Christensen auf Platz acht vor.

Danach fiel anscheinend die Anspannung ein wenig von ihm ab. Übers Wochenende konnte der 19-Jährige vom Swim-Team Stadtwerke Elmshorn in der dänischen 50 000-Einwohner-Stadt über 1500 Meter und 200 Meter Freistil nicht wieder an seine Top-Zeiten der Deutschen Meisterschaften im November in Wuppertal heranschwimmen.

Im Becken-Marathon war Heidtmann in einem der langsameren Läufe gesetzt. Er schwamm im Gesamtklassement in 14:55,24 Minuten, 13 Sekunden über seiner DM-Zeit, auf Rang elf. Über 200 Meter war er auf Rang 41 in 1:47,81 Minuten drittbester der vier gestarteten Deutschen, die allesamt nichts mit der Medaillenvergabe zu tun hatten. In Wuppertal war Heidtmann noch 1,5 Sekunden schneller gewesen. Europameister wurde der Russe Danila Izotov in 1:41,70 Minuten.

Das Erlebnis der 400 Meter Lagen aber wird niemand dem 1,95 Meter langen jungen Mann aus Borstel Hohenraden nehmen können. „Ist das geil“, kommentierte er nach dem Vorlauf, als er mit 4:10,94 Minuten so gerade noch ins Finale gerutscht, seinen Erfolg im sozialen Netzwerk Facebook.

Im Endlauf der besten zehn lag er nach der ersten Wende auf dem Schmetterlings-Teilstück in der modernen Multifunktionsarena von Herning auf Rang sieben. Er fiel dann aber über Brust und Rücken auf den vorletzten Rang zurück. Im Schlussspurt schob sich Heidtmann dann aber noch an dem Russen Alexander Tikhonov vorbei. Der vor ihm platzierte Däne Chris Christensen wurde disqualifiziert. „Auch die Zeit war einen Tick schneller als morgens – also eine gelungene Finalpremiere“, jubelte er via Facebook. Heidtmann blieb sowohl im Vor-, als auch im Endlauf knapp eine Sekunde über seiner bei den Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften in Wuppertal geschwommenen Zeit.

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