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Geklärt: MSC Brokstedt bleibt in der Speedway-Bundesliga

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Nach einer langen und intensiv geführten Diskussion bei der sämtliche Pro- und Contra-Argumente aufgezeigt und besprochen wurden, hat der Vorstand des MSC Brokstedt die Weichen für das anstehende Jahr gestellt. Unter Berücksichtigung der Durchführbe-stimmungen der Deutschen Speedway-Mannschaftsmeisterschaft (Speedway-Bundesliga), hat sich der MSC-Vorstand nun für einen Verbleib in der Speedway-Bundesliga ausgesprochen. Das teilte MSC-Pressesprecher Michael Schubert mit.

„Ich habe natürlich dafür plädiert, weiter zu machen. Wir wissen, um die Schwierigkeiten das Ganze zu finanzieren, sind uns aber einig, dass wir weiterhin Speedway in Brokstedt haben wollen“, sagte Bahnsport-Profi Matthias Kröger aus Bokel, der als Beisitzer an der Vorstandssitzung teilgenommen hatte.

Damit wird es auch 2014 ein Team der Wikinger in der Eliteliga geben. Mit der Teilnahme in der 31. Saison in Folge, bleibt der MSC das Urgestein der Liga und will die Tradition des Speedway-Sports im hohen Norden fortsetzen. Mit dieser Entscheidung beenden die Macher vom Holsteinring sämtliche Spekulationen um die Zukunft rund um den Brokstedter Motorsport.

Anstehende Sparmaßnahmen sollen, laut Pressesprecher Michael Schubert, nicht zu Lasten der Mannschaft gehen. „Wir werden auf der einen Seite versuchen, Ausgaben zu minimieren, und auf der anderen Seite versuchen, die Einnahmen zu erhöhen um keine finanziellen Risiken einzugehen“, kündigte er an.

Sportlich will der MSC in der kommenden Saison die Ziele neu definieren. Tobias Kroner soll im Team eine zentrale Rolle spielen. Schubert: „Um ihn herum werden wir eine ausgeglichene Mannschaft bauen, die sicherlich sportlich mehr als nur konkurrenzfähig sein wird.“ Man stehe bereits mit einigen namhaften Fahrern in Verhandlungen. Auch „Matten“ Kröger wird wieder dabei sein. „Ich häng noch mal ein Jahr dran. Erst recht, weil wir im August die Deutsche Einzel-Meisterschaft in Brokstedt austragen“, sagt der 44-Jährige, der schon mitten in der Planung für 2014 steckt und sich ganz besonders auf dieses Heimrennen freut.

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erstellt am 04.Jan.2014 | 16:00 Uhr

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