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Gegen Lübeck 76 und den Handball-Gott?

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 14.Dez.2013 | 16:01 Uhr

Der Lübecker Weihnachtsmarkt ist bis weit über die Grenzen Schleswig-Holsteins bekannt und alljährlich im Dezember Anziehungspunkt für viele Touristen. Doch nach Printen, Marzipan, Glühwein oder Mitbringsel vom Kunsthandwerkermarkt steht den Handballfrauen des TSV Ellerbek heute Nachmittag in der Hansestadt nicht der Sinn. Sie wollen bei Lübeck 76 (17 Uhr, Burgfeldhalle, Travemünder Allee) zwei Punkte einsacken, um Anschluss zur Spitze der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein zu halten.

Trainer Timo Jarama erwartet trotz der bis dato mageren Erfolgsbilanz der Lübeckerinnen (9:15 Punkte) ein Spiel auf Augenhöhe. „Die Mannschaft ist robust, abwehrstark und spielt einen guten Gegenstoß“, sagte der TSV-Coach. Noch weiter geht Kollege Piotr Szynwelski, der mit Ehefrau Jolanta das junge gegnerische Team betreut. „Wenn der Handballgott mit uns ist, können wir den Favoriten auch schlagen“, meinte der Pole.

Sein Optimismus scheint gerechfertigt, denn Lübeck zeigte sich im vergangenen Monat trotz dreier Niederlagen gegen Spitzenteams der Liga gesteigert. Vor allem das 17:21 bei Tabellenführer Kropp/Tetenhusen machte Eindruck. Jarama ist deshalb froh, neben seiner besten Distanzschützin Julia Steinberg auch wieder auf Anna-Lena Seemann für die Deckungsmitte zurückgreifen zu können. Da sich Nadine Cramer nach auskurierter Knieverletzung wieder mehr Einsatzzeiten zutraut, hat Jarama im Angriff zudem eine zusätzliche Alternative.

„Entscheidend wird aber sein, dass wir genau so geschlossen und kämpferisch auftreten wie gegen den AMTV und uns auch durch Rückstände nicht aus der Ruhe bringen lassen“, gab Jarama den Kurs vor.

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