Fussball-Oberliga : Gänseblümchen, einmal Rot und drei Punkte

Schulterschluss: Christian Dirksen (VfL, rechts) jongliert den Ball in der Luft.
Schulterschluss: Christian Dirksen (VfL, rechts) jongliert den Ball in der Luft.

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31. März 2014, 16:00 Uhr

4:1 auswärts gewonnen und dabei 48 Minuten in Unterzahl gespielt. Eigentlich hätte Michael Fischer, Trainer der Oberliga-Fußballer des VfL Pinneberg, nach dem Sieg in Bramfeld hochzufrieden sein müssen, doch beim Dreier am Gropiusring gab’s einen Wehrmutstropfen: „Die Rahmenbedingungen waren suboptimal, der Rasen war voll von Löchern und Gänseblümchen und der Schiri hat mit zweierlei Maß gemessen“, so Fischer. Den 46-Jährigen ärgerte es, dass sein Spieler Alexander Borck glatt Rot sah, als er sich nach einem schmerzhaften Zweikampf im Affekt zu einer verbalen Entgleisung gegenüber dem Gegenspieler hinreißen ließ (42.), der Bramfelder Mirko Schulz in einer ähnlichen Situation jedoch verschont blieb (60.).

„Das ist bitter, Alex wird nun sicher für zwei Wochen gesperrt. Klar muss er sich da besser im Griff haben, aber Schiri Pfefferkorn hätte auch mehr Fingerspitzengefühl zeigen dürfen.“ Freuen konnte sich Fischer aber, dass sein Team, das zum Zeitpunkt des Platzverweises bereits 2:0 geführt hatte (Tore: Steffen Maaß, Benjamin Brameier), auch in Unterzahl nicht einbrach.

Im Gegenteil: Sascha Richert erhöhte auf 3:0 (49.), Brameier sogar auf 4:0 (70.), zwischendurch setzte Bramfeld sogar noch einen Elfmeter an den Pfosten (53.). Der Ehrentreffer zum 4:1 kam zu spät, sodass Fischers Elf neben jeder Menge Gänseblümchen und einer Roten Karte letztlich auch die drei Punkte verdient mit nach Hause nehmen konnte.

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