Basketball : Fortschritte im Derby deutlich erkennbar

Leihgabe aus der 2. Bundesliga: Lennart Liebke erzielte gegen die Hoppers neun Punkte.
Leihgabe aus der 2. Bundesliga: Lennart Liebke erzielte gegen die Hoppers neun Punkte.

Der SC Rist Wedel II bezwingt die Holstein Hoppers im Nachbarschaftsduell mit 80:68 und überzeugt vor allem unter dem Korb.

shz.de von
13. November 2013, 16:00 Uhr

Im Lokalderby der 2. Basketball-Regionalliga Nord behielt der SC Rist Wedel II gegen die BG Halstenbek/ Pinneberg mit einem 80:68-Erfolg die Oberhand und steht auf dem siebten Tabellenrang.

Die Risters, die mit fünf Spielern aus dem Pro B-Kader sowie Trainer Sebastian Gleim angetreten waren, fanden besser ins Spiel und führten schnell 10:3, ehe die Hoppers sich in die Partie bissen und den Spielstand in ein 16:12 drehen konnten. Es blieb bis zur Hälfte des zweiten Viertels ein enges Duell, bis Wedels René Kindzeka drei erfolgreiche Drei-Punkte-Würfe im gegnerischen Korb versenkte. Wenig später folgte ein weiterer erfolgreicher Versuch jenseits dieser Linie.

Kurz vor der Halbzeitpause zogen die Hausherren dann auf 41:28 davon. Die Partie drohte einseitig zu werden, zumal sich bei den Hoppers ein großes Manko zeigte: Die Freiwürfe fanden zu selten den Weg ins Ziel. Insgesamt traf der Gast lediglich 13 von 27 Versuchen.

Im weiteren Spielverlauf konnten die Hoppers den Rückstand nicht mehr entscheidend verkürzen. „Wir haben heute Herz und Leidenschaft gezeigt, aber zuweilen ohne Verstand gespielt“, so Gästecoach Alfred Knütter, der bemängelte, dass die „einfachen Körbe nicht gemacht wurden.“ Rist-Coach Stefan Altemüller war mit der Leistung seines Teams zufrieden: „Im Endeffekt war es okay, aber besser kann es immer sein. Wir wollten aggressiv verteidigen und haben unsere Vorteile unter den Körben gut ausgespielt. Es ist ein wichtiger Sieg, die Bilanz ist ausgeglichen. Gewinnen wir auch das nächste Spiel in Einfeld sind wir auf Kurs.“ Und auch Sebastian Gleim, der den im Urlaub (Las Vegas) weilenden Co-Trainer Andy Schulz vertrat, sieht einen Aufwärtstrend bei der Wedeler Zweitvertetung: „Man sieht im Vergleich zum Saisonanfang eindeutige Fortschritte bei den Jungs“ .

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