Handball : Flensborg überrennt Horst/Kiebitzreihe

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Der Unterschied war groß, sehr groß sogar: Mit 44:28 wurden die „Haie“ von DHK Flensborg vernichtend geschlagen.

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18. November 2013, 16:08 Uhr

Vor dem HVSH-Pokalspiel gegen den DHK Flensborg (Oberliga) hatte Manfred Kuhnke, Trainer des Habdall-Landesligatabellenführer HSG Horst/Kiebitzreihe noch gesagt: „Da können wir mal sehen, wie groß der Unterschied zur höchsten Spielklasse in Schleswig-Holstein/Hamburg ist.“ Die Antwort hierauf lautete: Der Unterschied war groß, sehr groß sogar. Mit 44:28 wurden die „Haie“ vom Team des 110-fachen deutschen Nationalspieler Matthias Hahn, der als sportlich Verantwortlicher den Dansk Håndboldklub Flensborg auf direktem Aufstiegskurs in die Dritte Liga zurückführt, förmlich überrannt.

Vor gut 300 Zuschauern in der Horster Schulsporthalle konnte der Landesliga-Spitzenreiter nur die ersten Minuten mithalten. Dann jedoch setzte sich der aktuelle Zweitplatzierte der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein sukzessive ab, führte bereits zum Seitenwechsel mit 24:11. In einer äußerst fairen Partie kamen die „Haie“ nie wirklich ins Spiel. Die Gäste waren das eindeutig bessere, druckvollere Team, das jeden kleinen Fehler eines HSG-Akteurs eiskalt bestrafte. Hinzu kam eine hohe Treffsicherheit von Lasse Johannsen, Jeppe Bruhn und Co.

Das sahen auch Michael Bigalke und Michael Schwarz von der „HAI Entertainment Crew“, wie sich der Hallensprecher und der ihn unterstützende Sportwart offiziell nennen, so.

Im zweiten Spielabschnitt hatte die HSG zwar den Respekt vor den stark aufspielenden Gästen etwas abgelegt, dennoch ließ der Aufstiegsaspirant aus dem hohen Norden nicht nach und erhöhte seinen Vorsprung bis zum Abpfiff gar auf 16 Treffer. Szenenapplaus erhielt Kristoffer Wünsche, der in der zweiten Halbzeit für Niklas Kaven ins Spiel kam, als er gleich zwei Siebenmeter von Lutz Cordes und Jan Flatterisch parierte. Und auch Youngster Leon Jermies, der in seinem ersten (!) A-Jugend-Jahr spielt, holte sich seinen verdienten Applaus für zwei frech herausgeworfene Tore ab.

„Wir haben während der gesamten Spielzeit in der Abwehr zu passiv agiert. Der Angriff war in Ordnung. Was die Gäste hier heute gespielt haben, war schon beeindruckend“, lautete das Fazit von HSG-Trainer Kuhnke nach dem Spiel.

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