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Fußball-Verbandsliga : Fischer sieht eine gute Perspektive

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Neuer Horster Trainer freut sich auf den Job

Statt Altona 93 in der Adolf-Jäger-Kampfbahn oder den SC Victoria im Stadion Hoheluft zu beobachten, folgen für Michael Fischer (Foto) nun bald Spiele auf der Dannenkoppel in Gadeland oder auf dem B-Platz in Todesfelde. Der Anfang Januar beim VfL Pinneberg entlassene Fußball-Lehrer wechselt aus der Oberliga Hamburg in die – nach derzeitigem Stand – Verbandsliga Schleswig-Holstein. Eine Herausforderung, aber als gebürtiger Neumünsteraner ist der 48-Jährige zumindest geographisch im Film.

Fischer wird im Sommer neuer Trainer des VfR Horst. Frank Schlüter, der an der Heisterender Chaussee erst in der vergangenen Woche als Nachfolger des entlassenen Lars Lühmann zum Cheftrainer befördert wurde, rückt dann wieder ins zweite Glied. „Wir werden ihn aber für die kommende Saison im Team behalten“, sagte der VfR-Vorsitzende Marc Stratmann, der nach mehreren Vorstellungsrunden von seinem künftigen Chefcoach in den höchsten Tönen schwärmt: „Es waren tolle, lange Gespräche mit einem positiv bekloppten Fußballer“, sagte er. Diese Formulierung darf er guten Gewissens wählen, denn auch Fischer bezeichnet sich selbst gern mal als solchen.

Und was treibt den früheren Klasse-Stürmer, unter anderem bei Rasensport Elmshorn und anschließend dem FC St. Pauli am Ball, dazu, in den Kreis Steinburg zu wechseln – sicher nicht nur der Kunstrasenplatz, den alle aus dem Kreis Pinneberg stammenden Oberligisten schmerzlich vermissen? „Der Verein hat einen jungen Vorstand und eine Mannschaft mit Perspektive“, sagte Fischer, der heute als Zuschauer beim Testspiel gegen den Rendsburger TSV (14 Uhr, Heisterender Chaussee) weilen wird. Die ist für Fischer mittelfristig der Sprung in die Schleswig-Holstein-Liga als höchste Spielklasse des Landes – egal wie die zur Spielzeit 2017/18 geplanten Spielklassenreform genau aussehen wird.

Der VfR Horst werde, so kündigte Vereinssprecher Marcel Mundt an, bei diesem Gedankengang seiner Linie treu bleiben: Sollte der Gang ins Oberhaus möglich sein, werde man diesen antreten. „Druck und Zwang wird es bei diesem Thema aber wie bisher nicht geben“, unterstrich er.

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erstellt am 13.Feb.2016 | 16:04 Uhr

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