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Speedway : Finale mit drei Weltmeistern

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

MSC Brokstedt empfängt im ersten Bundesliga-Finale die Landshut Devils. Abschied von Kapitän Tobias Kroner.

shz.de von
erstellt am 29.Sep.2017 | 16:00 Uhr

Am morgigen Sonnabend empfängt der MSC Brokstedt auf dem heimischen Holsteinring den AC Landshut zum ersten Finale der Speedway-Bundesliga. Geht es nach den Verantwortlichen beim MSC soll nach 1997 und 2014 der dritte Deutsche Meistertitel in der Vereinsgeschichte nach Schleswig-Holstein geholt werden. Gestartet wird das Bundesliga-Rennen um 15 Uhr. Das Rahmenprogramm und Training zur Bundesliga beginnen bereits um 10 Uhr.

Das Kräftemessen mit dem aktuellen Meister aus Landshut ist im Speedway-Oberhaus das „Duell der ewigen Rivalen“, kommt es dabei nicht zuletzt zur Neuauflage des letztjährigen Finales. Während die Devils aus Bayern 2016 den Titel gewannen, hieß der Gegner beim bislang letzten Brokstedter Erfolg ebenfalls Landshut.

Für Spannung und Klasse sorgt am Sonnabend aber nicht nur die sportliche Rivalität der beiden Gegner, was beide Teams personell auffahren werden sollte die Fans zusätzlich elektrisieren. Mit Martin Smolinski auf Landshuter Seite sowie Lukas Fienhage und Stephan Katt im Team der Wikinger aus Brokstedt geben gleich drei der vier frischgebackenen Langbahn-Team-Weltmeister, die am vergangenen Wochenende mit der deutschen Nationalmannschaft den Titel im niederländischen Roden gewannen, sich ein Stelldichein. Für Stephan Katt aus Neuwittenbek aus Kiel war dieser Triumph der achte WM-Titel mit der Mannschaft. „Wir freuen uns natürlich das wir unserem Publikum gleich drei Weltmeister präsentieren können und hoffen natürlich auf den entsprechenden Zuschauerzuspruch“, so Michael Schubert, Pressesprecher des MSC Brokstedt.

Bei der Personalplanung blieb MSC-Teammanagerin Sabrina Harms ihrer Linie treu und setzte auf bewährte Kräfte. Einziger ausländischer Fahrer innerhalb der Mannschaft wird Rune Holta sein. Der Norweger mit polnischem Pass stand schon häufiger in Diensten der Brokstedter und bringt die Erfahrung aus zahlreichen WM-Einsätzen mit. Zugleich bedeutet der erste Finallauf für die Anhänger der Wikinger, Abschied zu nehmen von ihrem Kapitän Tobias Kroner. Der 31-Jährige beendet seine Bahnsportkarriere zum Ende dieser Saison aus privaten Gründen. Kroner fuhr 17 Jahre für den MSC Brokstedt.

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