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SepakTakraw : Feinfühlig und brachial

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Elmshorner Teams scheiden beim Dragon’s Cup vorzeitig aus.

shz.de von
erstellt am 23.Mai.2017 | 16:00 Uhr

„Aus sportlicher Sicht lief es leider nicht so gut für uns“, erklärte Spieler Tim Hellfeuer. Keines der sechs angetretenen Elmshorner Teams hatte beim heimischen Dragon’s Cup, dem größten Sepaktakraw-Turnier im Norden mit 26 Teams aus fünf Nationen, etwas mit der Medaillenvergabe zu tun. Dabei sind die Elmshorner als amtierende Europameister durchaus mit der Hoffnung gestartet, nach 2014 wieder einmal selbst den begehrten Drachenpokal zu gewinnen. In den Halbfinals mussten sich die Gastgeber in der gut gefüllten Olympiahalle jedoch endgültig mit der Zuschauerrolle begnügen, nachdem auch die letzten noch im Rennen befindlichen Teams, Elmshorn I und II, ausgeschieden waren.

„Ärgerlich, aber nicht unverdient“, erinnert sich Hellfeuer an sein Viertelfinal-Match gegen eine Schweizer Auswahl, das glatt in zwei Sätzen verloren ging. Freude bereitete ihm hingegen der zweite Platz von Grün-Weiß Eimsbüttel. Das mit einigen Elmshorner Akteuren gespickte Team gehört nach Meinung Hellfeuers zu den besten in Europa und konnte im Finale selbst den haushohen Favoriten aus Malaysia, dem Mutterland des Sepaktakraws, zumindest phasenweise Paroli bieten.

Während die europäischen Auswahlen im Vergleich zu jenen aus Südostasien hinsichtlich Ballkontrolle deutlich aufgeholt hätten, seien dagegen bei der Angabe und Annahme noch Unterschiede zu erkennen. „Das sind teils brachiale Angaben, mit denen wir noch unsere Probleme haben“, räumte Elmshorns Hellfeuer ein.

Ganz anders gestalte sich in Elmshorn hingegen die Lage bei der Nachwuchsbindung. Noch nie waren so viele Teams des Gastgebers beim Dragon’s Cup am Start wie in diesem Jahr. „Wir erleben derzeit einen großen Zuwachs. Solche Turniere sind zudem eine gute Möglichkeit, um zu zeigen, was in diesem Sport alles möglich ist“, betont Hellfeuer, der trotz sportlicher Misserfolge hochzufrieden auf den Wettbewerb zurückblickt.

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