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Fußball-Bezirksliga : Feiern im „Feindesland“

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Unglaubliches Comeback: Der SC Egenbüttel liegt im Derby bei HR II bis zur 86. Minute 1:2 hinten und gewinnt noch 3:2.

Die Bezirksliga-Fußballer des SC Egenbüttel nahmen die Punkte mit und ließen ein bisschen Kleingeld da. Im „Feindesland“ feierten sie ihren 3:2 (1:2)-Derbysieg auswärts über die SV Halstenbek-Rellingen II. „Wir machen hier ein bisschen Umsatz“, kündigte SCE-Trainer Marc Zippel an, als gleich nach dem Abpfiff der erste Kasten Bier über den Tresen wanderte. Der Anblick der gut gelaunten Gäste in feucht-fröhlicher Stimmung gab Oliver Berndt fast den Rest. „Dies ist ein bitterer Tag für meine Mannschaft und mich“, grämte sich der geknickte Coach der Halstenbeker Reserve.

Lange Zeit wandelte sein Team auf dem Siegespfad. In der 86. Minute aber brachte Alexander Levern noch einen platzierten Schuss aus 20 Metern bei Keeper André Asmus unter – Ausgleich. Damit nicht genug ertönte ein Pfiff, als Kevin Fölsch über die Beine von Oliver Wroblewsky stolperte. „Den kann man geben, muss man aber nicht“, sagte Oliver Berndt über den Elfmeter, den Routinier Antonio Ude in letzter Minute eiskalt zum vierten aufeinanderfolgenden SCE-Sieg verwandelte.

„Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen“, räumte Marc Zippel ein. Die Halstenbeker stürzten sein Team jedenfalls nicht nur bei den Torerfolgen von Daniel Agyei (nach Vorarbeit von Dennis Beckmann) und Edon Bajra (knallharter Schuss unter die Latte) in Verlegenheit. „Bei unseren Kontern waren wir aber zu schlampig“, ärgerte sich Berndt.

Für den Erfolg bedankte sich Mark Zippel auch bei Verteidiger Felix Krenzien, der extra zum Spiel aus Darmstadt anreiste. Abwehrchef Hossein Zolfaghari bekam den Ball an die Schläfe und musste ausgewechselt werden. Zippel bescheinigte seiner „Rumpfelf“ eine „gute Moral“.

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erstellt am 29.Okt.2013 | 16:00 Uhr

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