zur Navigation springen

Fußball-Landesliga : FC Elmshorn stolpert über Eidelstedt

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Druck beim FCE wird größer

Nach dem 1:0-Auswärtserfolg bei Nikola Tesla schien der Knoten bei den Landesliga-Fußballern des FC Elmshorn endlich geplatzt. Dem ersten Saisonsieg sollte daheim gegen den SV Eidelstedt nun möglichst schnell der zweite folgen. Den jedoch durften am Ende die Eidelstedter feiern. Der FCE hingegen verpasste durch die 2:4 (0:3)-Pleite vorerst den Sprung ins Tabellenmittelfeld – und steht nun vor dem Duell beim HEBC am kommenden Sonntag wieder gehörig unter Zugzwang.

FCE-Trainer Dennis Gersdorf aber ist von den Qualitäten seines Teams überzeugt: „In dieser Saison gibt es nicht viele Mannschaften, die herausstechen. Daher können wir fast jeden schlagen. Dass meine Mannschaft dazu in der Lage ist, hat sie schon mehrfach angedeutet. Entscheidend ist, dass wir nicht nur eine Halbzeit Gas geben, sondern eben die kompletten 90 Minuten.“ Gegen Eidelstedt brachten die Elmshorner ihre Pferdestärken allerdings nur in der zweiten Hälfte auf den Platz. Jannik Ruhser (61.) und Patrick Hiob (81.) führten die FCE-Aufholjagd an, nachdem die Verhältnisse ob des 0:3-Pausenstandes schon längst geklärt schienen.

Dass Freud und Leid mitunter eng beieinander liegen, mussten die Elmshorner allerdings kurz nach dem 2:3 erfahren. Erst verpasste Hiob den Ausgleichstreffer (83.), dann besorgte Eidelstedts Mehmet Eren nur eine Minute später per Strafstoß den endgültigen K.o.-Schlag für die Hausherren. „Doppelt bitter“, befindet Coach Gersdorf, der an der Leistung seiner Mannen nach dem Seitenwechsel sonst nur wenig auszusetzen hatte. Die ersten 45 Minuten hingegen ließen sich aus Elmshorner Sicht eindeutig der Kategorie „Pleiten, Pech und Pannen“ zuordnen. Weil sich die neongrünen FCE-Trikots von jenen gelben Eidelstedter Hemden im nicht optimal konfigurierten Flutlicht an der Wilhelmstraße zuweilen kaum unterschieden, klagten einige Akteure in der Pause über Abstimmungsprobleme.

Als Ausrede für die „verschlafene Anfangsphase“ mit drei Gegentoren samt Roter Karte für Maximilian Waskow (25., Notbremse) will Gersdorf dies jedoch nicht gelten lassen, wenngleich der FCE in Hälfte zwei – nun in schwarzen Jerseys – buchstäblich präsenter wirkte.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen