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Fussball-Landesliga : FC Elmshorn im Wartestand

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Vor dem Trainingsauftakt am Montag stehen erst drei Neuzugänge fest

shz.de von
erstellt am 23.Jun.2017 | 16:00 Uhr

Ein wenig ähnelt die Situation des Fußball-Landesligisten FC Elmshorn der des Hamburger SV in der Bundesliga: Die Abgänge sind bekannt, Neuzugänge kaum. Drei Tage vor dem offiziellen Trainingsstart am Montag, 26. Juni, um 19.30 Uhr am Ramskamp sind es nur drei Akteure, deren Wechsel FCE-Vizepräsident und –Teammanager Rainer Klaar bestätigte: Edon Bajra (27, SV Halstenbek-Rellingen II), Asan Saliev (29, VfL Pinneberg II) und Jannick Prien (23, FC Union Tornesch). Die beiden ersteren haben in der Vergangenheit bereits schon mal das Trikot des FCE getragen. Außerdem will Helge Kahnert nach überstandener Schambeinentzündung nach einem halben Jahr als Co-Trainer wieder aktiv ins Geschehen eingreifen. „Es wird sich bis zum Trainingsauftakt aber definitiv noch etwas ändern“, sagte Klaar, der übers Wochenende auf den positiven Abschluss von fünf weiteren Gesprächen setzt.

Das ist auch nötig, denn dem Club ist sozusagen das „Herz der Mannschaft“ abhandengekommen. Das Elmshorner Quartett Tim Weber, Sebastian Meyer (beide zu Ligakonkurrent TuRa Harksheide), Rico Just (Braunschweig) und Maximilian Waskow (ETSV Weiche Flensburg) hat studienbedingt die Stadt verlassen. Außerdem orientierte sich Madjid Albry in Richtung Oberliga (VfL Pinneberg) um; Dennis Malysz kehrt nach nur einem halben Jahr zum Heidgrabener SV in die Kreisliga zurück, obwohl er auch zwei Klassen höher durchaus ansprechende Leistungen geboten hat.

„Wenn wir da Schwung reinbekommen, wäre das gut“, sagte der Elmshorner Trainer Lars Lühmann, „das waren doch viele Abgänge.“

Es waren Abgänge, mit denen man nicht gerechnet hat. Klaar jedenfalls hatte nicht die Absicht, erneut einen fast kompletten Neuanfang anschieben zu müssen. Denn es werde von Jahr zu Jahr schwerer, Spieler für einen Wechsel zu begeistern. „Die jungen Spieler sind recht bodenständig geworden“, meinte Klaar. An sich findet er diese Einstellung auch gut, nur in der aktuellen Situation des FC Elmshorn käme ihm eine andere durchaus entgegen.

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