Fußball-Stadtpokal : FC Elmshorn im Schongang

FCE-Stürmer Eugen Shvaychenko (Mitte) entwischt Genclers Verteidigern Besim Ahmeti (links) und Sercan Meric.
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FCE-Stürmer Eugen Shvaychenko (Mitte) entwischt Genclers Verteidigern Besim Ahmeti (links) und Sercan Meric.

Der Landesligist verteidigt den Wanderpokal mit 0:0 über Gencler Birligi. SV Lieth rückt auf Rang zwei vor.

shz.de von
18. Juli 2015, 16:00 Uhr

Hinter den Büschen war das Gerüst rund um das Klubheim der SV Lieth vom Klaus-Waskow-Platz aus zu sehen. Das Haus gleicht einer Baustelle, weil dort energetisch saniert und das Dach neu gedeckt wird. Für die rund 120 Zuschauer rund um den Kunstrasenplatz der Spielvereinigung ebenfalls nicht zu übersehen war, dass der FC Elmshorn trotz des Gewinns des Pokals der Stadt Elmshorn gestern Abend in vielen Teilen ebenfalls noch einer Baustelle glich.

Der Fußball-Landesligist hatte sein Pulver offenbar schon am Vortag mit den Siegen über Lieth (4:2) und Holsatia im EMTV (4:0) verschossen. Letztlich reichte der Elf von Trainer Dennis Gersdorf ein torloses Unentschieden gegen Gencler Birligi, um dem abschließenden Aufeinandertreffen zwischen Lieth und Holsatia einen großen Teil der Spannung zu nehmen.

Die Rothosen hatten zuvor vergeblich ihrem Kreisligarivalen die Daumen für ein spätes Tor gegen den FCE gedrückt. Nur bei einer Niederlage der Mannschaft, die erfolgreich den Pott aus dem Vorjahr verteidigte, hätte Lieth noch eine Chance auf die 200 Euro Siegprämie gehabt. So blieb den Hausherren nach dem 2:1 – Tore von Marvin Böttcher (21.) und Patrick Scheidt (31.) – über Holsatia der Scheck über 150 Euro als Zweitplatzierte. Das einzige Turniertor des Kreisklassenklubs von der Wilhelmshöhe erzielte Denis Muja (32.).

Gencler rutschte auf Rang drei zurück. Doch das war eher nebensächlich. Trainer Hasan Balta und Veli Orhan waren vielmehr erleichtert, dass sich die Verletzung von Serkan Meric als nicht so dramatisch herausstellte. Der – wie sein Bruder Nihat – zweifache Torschütze beim 4:0 über Holsatia war im Spiel gegen den FCE mit einem Bein im Kunstrasen hängen geblieben und musste längere Zeit am linken Knie behandelt werden. Nach Schlusspfiff konnte er das empfindliche Gelenk aber schon wieder belasten.

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