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Fussball-Oberliga : FC Elmshorn baut den Kader um

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Fünf Akteure müssen den Fußball-Oberligisten verlassen / Jürgen Tunjic und Goran Domazet kommen von Germania Schnelsen

shz.de von
erstellt am 03.Sep.2014 | 15:50 Uhr

Nach dem Rausschmiss von Trainer Bernhard Schwarz und dem Sportlichen Leiter Bert Ehm hat das Personalkarussell beim FC Elmshorn am letzten Tag der Transferperiode nochmals mächtig Fahrt aufgenommen. Nacheinander bekamen auch Saikou Ceesay (21), Ömer Solmaz (20), Jan Johannsen (19) und der erst vor einer Woche verpflichtete Alexandros Tanidis (22) den Laufpass von dem Fußball-Oberligisten. Dem Vernehmen nach muss auch Thorsten Lemke (26) gehen. Dafür kommen neben Manuel Kaladic (33, SV Lurup) vom Ligakonkurrenten Germania Schnelsen, wo am Freitag Trainer Florian Gossow entlassen wurde, Jürgen Tunjic (39) und Goran Domazet (20). Tunjic war wie Kaladic bereits zu Zeiten des FCE-Vorgänger-Vereins Rasensport an der Wilhelmstraße aktiv gewesen.

Vier der nun geschassten Akteure waren erst zu Saisonbeginn gekommen. Ceesay und Solmaz sind bei Germania untergekommen. Der als Verstärkung für die Abwehr geholte Tanidis wechselt auf eigenen Wunsch nach nur einer einzigen Partie im grünen Dress zum SC Victoria. Die Zukunft von Johannsen und wohl auch Lemke gilt als offen.

Schwarz war nach nur zweimonatiger Tätigkeit am Montag vom FCE entlassen worden. Mit ihm musste auch Bert Ehm gehen, dessen Verpflichtung vor fünf Monaten der damalige FCE-Präsident Helge Melzer noch als „Königsweg“ gepriesen hatte. Nun stimmte Melzer als Beisitzer ebenso wie alle anderen Vorstandsmitglieder für die sofortige Entlassung, die sein Nachfolger Michael Homburg öffentlich nicht begründen mochte. Man habe sich die Entscheidung aber nicht leicht gemacht.

Während auf offizieller Vereinsseite eine Mauer des Schweigens aufgebaut wird, schäumen Schwarz (s. Interview auf dieser Seite) und Ehm ob ihrer unfreiwilligen Demission. „Dazu fällt mir nichts mehr ein“, schimpfte Ehm. Ihm tue es nur für den Trainer leid; der habe sich nichts zu Schulden kommen lassen. Zur sportlichen Misere sagte Ehm: „Das war vorprogrammiert bei dem Personal, das wir zur Verfügung hatten.“ Schmutzige Wäsche wolle er dennoch nicht waschen. „Ich bin eigentlich ganz befreit von dem Theater mit dem Geld“, sagte er.


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