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Speedway : Fast wie Vater und Sohn

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

30 Jahre liegen zwischen Matthias Kröger und Lukas Fienhagen vor Beginn der Bundesliga

Eigentlich, so war der Plan, sollte Matthias Kröger als erfahrener Senior das Brokstedter Youngster-Team, die zweite Mannschaft des Speedway-Bundesligisten anführen. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt – und so steht der 45-Jährige am morgigen Freitag im Aufgebot, wenn der amtierende Deutsche Meister das Vorhaben Titelverteidigung startet. Zu Gast auf dem heimischen Holsteinring ist der MC Norden (14 Uhr/Training ab 10 Uhr).

Auch wenn es Bundesliga-Speedway ist, darf sich „Matten“ Kröger schon ein wenig wie ins Youngster-Team versetzt fühlen. Sein Partner Lukas Fienhage könnte vom Alter her auch sein Sohn sein. Der 15-Jährige aus Vechta (Niedersachsen) fährt das erste Jahr auf der großen 500-Kubikzentimeter-Maschine. „Das ist ein interessantes Paar“, findet der Routinier.

Kröger ist nach der Vorbereitung im Winter guter Dinge. „Ich habe alle Verletzungen sehr gut auskuriert“, sagte er. Etwaige Rücktrittsgedanken hat er beiseite gewischt: „Wie jedes Jahr bringt es Spaß, auf dem Motorrad zu sitzen.“

Dass Kröger und Fienhage morgen im Aufgebot stehen, hat auch mit den Verletzungssorgen der „Wikinger“ zu tun. Die ursprünglich verpflichteten Wunschkandidaten, der Deutsche Einzelmeister Kai Huckenbeck und der Däne Peter Kildemand, mussten verletzt passen. MSC-Teammanagerin Sabrina Harms verpflichtete kurzfristig Christian Hefenbrock und den Schweden Antonio Lindbäck, der bereits im vergangenen Jahr für Brokstedt gestartet war. Zum Team gehören außerdem Tobias Kroner und der Däne Mads Korneliussen.

Für Brokstedts Pressesprecher Michael Schubert steht das Mannschaftsgefüge an erster Stelle. „Wir setzen neben den sportlichen Leistungen auch auf die menschliche Komponente. Wir wollen eine Einheit an das Startband bringen, welches mit echtem Teamgeist zu Werke geht.“ Dies sei ein wichtiger Garant zum Erfolg im vergangenen Jahr gewesen. Schubert: „Die Mannschaft ist der Star – nicht der einzelne Fahrer.“

AufsTeam setzt auch Matten Kröger, der schon mal eine kleine Kampfansage ausgab: „Auf jeden Fall peilen wir die Titelverteidigung an und das soll der erste Schritt sein.“

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erstellt am 30.Apr.2015 | 16:00 Uhr

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