Handball : Esingen schielt nach oben

Ab durch die Mitte: Pinnaus  Pascal Kühl (Mitte)  hat  gegen Daniel Günter (rechts) und  Jonathan Karow einen schweren Stand.
Ab durch die Mitte: Pinnaus Pascal Kühl (Mitte) hat gegen Daniel Günter (rechts) und Jonathan Karow einen schweren Stand.

Handball: Tornescher rächen eigene Zweite für Pokal-Aus gegen Pinnau und wollen noch Dritter werden

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05. März 2014, 16:00 Uhr

Zwischen beiden Handballteams bestehen zahlreiche freundschaftliche Verbindungen. Man kennt sich eben. Aber wenn es auf die Platte geht, dann ist die Freundschaft der Handballmänner des TuS Esingen (Hamburg-Liga) zu jenen der HSG Pinnau für zwei Halbzeiten auf Eis gelegt.

Besonders am vergangenen Wochenende war das so, als die Tornescher mit einer besonderen Mission an den Fahltskamp fuhren: Die eigenen zweiten Herren für das Aus im Viertelfinale des Hamburger Handballpokals gegen Pinnau rächen. Wobei: Esingens Betreuer Erik Leemkuil noch eine weitere Motivation hatte, in Pinneberg nicht zu verlieren: „Man will ein Derby schon allein deshalb gewinnen, weil man sich sonst wochenlang in der Kneipe Sprüche von Pinnau-Anhängern anhören muss“, scherzt er.

Seine Mannschaft wollte ihm diese Schmach ersparen und gewann das Derby letztlich souverän. Vor allem auf Max-Lennart Albrecht (sechs Tore) und Tobias Bombe (7) war Verlass. Nun schielt der TuS in der Tabelle wieder nach oben, während Pinnau um den Klassenerhalt bangen muss, aber noch alles in eigener Hand hält. Leemkuil: „Wir wollen noch Dritter werden, das Tableau ist eng und wir haben noch ein Derby gegen Ellerbek II sowie eine offene Rechnung mit Aumühle (Hinspielniederlage, d. Red.).“

Was geht noch für die Halstenbeker TS, die nach der Pleite gegen den AMTV immer noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt hat? Trainer Georg Pohl bleibt optimistisch: „Rechnerisch ist noch alles drin, wir dürften allerdings nicht mehr verlieren.“ Das Restprogramm hat es allerdings in sich: In zwei Wochen geht’s gegen Alstertal, danach gegen den Dritten Hamburg-Nord II und dann gegen den Vierten Norderstedt. Pohl: „Wir werden alles versuchen, wenn wir dann doch absteigen müssen, war es für die sehr junge Mannschaft zumindest ein wichtiger Lernprozess.“

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