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Handball-Oberliga : Esingen bestätigt gute Form

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Aufsteiger aus Tornesch gewinnt auch gegen Bad Schwartau II / Ellerbek unterliegt der SG Hamburg-Nord

Die Handballmänner des TSV Ellerbek verloren in der Oberliga Hamburg/SH ihre Partie bei der SG Hamburg Nord trotz anfänglicher Dominanz (6:1/12:6) mit 23:25 (14:11). Obwohl die Torhüter Tobias Laupichler (12) und Jan-Hendrik Knieriem 18 Mal parierten, wurde der klare Vorsprung verspielt. Es lässt sich darüber streiten, ob alle acht Zeitstrafen gegen den TSV berechtigt waren. Aber die Entscheidungen der Schiedsrichter waren für die Niederlage nicht ursächlich. Schon in der ersten Halbzeit leistete sich das Team viele Nachlässigkeiten in Abwehr und Angriff. Nach der Pause fehlte dann der TSV-Offensive fast jegliche Durchschlagskraft, so dass die kampfstarke SG ihr Selbstbewusstsein zurück gewann und die ratlosen Ellerbeker noch bezwang.

Der TuS Esingen bestätigte hingegen die gute Leistung aus dem Hürup-Spiel. Beim VfL Bad Schwartau II übernahm der Aufsteiger nach kurzem Abtasten das Kommando und kam zu einem ungefährdeten 26:18 (12:10). „Wir haben am Ende noch etliche Chancen liegen gelassen“, sagte Trainer Claas-Peter Schütt. Basis für den Erfolg war die kompakte 6:0-Abwehr mit dem starken Benjamin Boje im Tor.

Je länger die Partie dauerte, desto mehr gingen den Lübeckern die Ideen im Angriff aus. In der Deckung versuchte Schwartau mit 5:1- und 4:2-Varianten und Sonderbewachungen für Benedict Philippi und Daniel Günter dem Druck der Tornescher aus dem Rückraum Herr zu werden. Die hatten jedoch immer eine Antwort parat, wobei vor allem Max-Lennart Albrecht seine Freiräume nutzte. „Ich wusste, dass wir in Schwartau gewinnen können“, sagte Schütt. „Die Souveränität hat mich aber überrascht.“

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