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Tennis-Regionalliga : „Es war eine verrückte Saison“

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Tennis: TuS Holstein Quickborn sichert durch 4:2-Sieg über den Club zur Vahr im letzten Saisonspiel den Klassenerhalt in der Regionalliga

shz.de von
erstellt am 27.Feb.2014 | 16:00 Uhr

Man konnte den Stein fast fallen hören. Obwohl Kay Schmidt, Cheftrainer der Tennis-Herren des TuS Holstein Quickborn, immer wieder betonte, dass der Klassenerhalt in der Regionalliga-Nord-Ost nicht das Wichtigste sei, fiel ihm nach dem 4:2-Sieg seines Teams über den Club zur Vahr die ganze Anspannung ab. „Natürlich freue ich mich wahnsinnig, dass es mit dem Klassenerhalt geklappt hat. Und mir ist wirklich ein Stein vom Herzen gefallen. Aber am meisten freuen mich die Teamleistung und die tolle Stimmung in der Halle. Wir hatten wieder viele Zuschauer, die unsere Jungs super unterstützt haben. Mit dem vierten Platz können wir nun mehr als zufrieden sein“, sagte Schmidt.

Der Bremer Club zur Vahr reiste mit Bestbesetzung an. Bei einem 0:6 drohte auch den Gästen noch der Abstieg. „Tim Nekic ist die absolut beste Nummer eins in dieser Liga. Er wurde extra aus der Türkei eingeflogen“, so Schmidt über den Gegner. Holsteins Erik Chvojka musste sich dann auch mit 2:6 und 3:6 geschlagen geben. Im zweiten Spiel ließ Florian Barth dem Tschechen Robert Rumler aber wenig Entfaltungsmöglichkeiten und gewann mit 6:1 und 6:2. William Boe-Wiegaard verlor gegen den Kapitän der Bremer Felix Samsel erst im Champions-Tiebreak mit 5:7, 7:5 und 5:10.

Dafür behielt Alex Todorov die Nerven und kämpfte sich gegen Christian Cremers zurück in die Partie. Nach 4:6 im ersten Satz holte er den Zweiten mit 7:5 und bewies Nervenstärke im Champions-Tiebreak beim 10:5. Damit stand es nach den Einzeln 2:2. Sorgen machte sich der Trainer keine.

„Ich wusste, dass wir bärenstarke Doppel haben und diese Begegnungen für uns entscheiden können“, so Schmidt. So kam es dann auch. Sowohl Barth/Boe-Wiegaard, als auch Chvojka/Todorov siegten souverän. Wie wichtig der Sieg war, zeigt vor allem der Blick auf die Tabelle: Es ging knapp zu in dieser Spielzeit. Absolut kurios: Die Quickborner liegen nur einen Punkt vor Absteiger Uhlenhorster HC, aber auch nur einen Punkt hinter dem Meister Oldenburger TeV. „Es war eine verrückte Saison. Jeder konnte jeden schlagen“, so Schmidt, der befreit von jeglichem Druck zur Klassenerhaltsfeier in Quickborn einludt.

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