zur Navigation springen

Kreisliga 8 : Es reichte nur zum Konjunktiv

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Kummerfeld hätte gegen Tornesch gewinnen können, unterliegt aber 2:3. Dagegen gelingt TuS Holstein gelingt Wende.

shz.de von
erstellt am 03.Sep.2013 | 15:47 Uhr

Für einen Moment lebte Benjamin Kälberloh im Konjunktiv: „Hätten Bastian Meyer und Ole Fankhänel ihre Topchancen in der 63. und 65. Minute genutzt. . .“ Ob sich die Kreisliga-Fußballer von Union Tornesch von einem 1:3-Rückstand erholt hätten? Hätte, hätte: Am Ende sprachen die Fakten für den Tabellenführer der Staffel 8. Die eingewechselten Sebastian Hammer und Kai Fröhlich drehten das 1:2 im Spitzenspiel gegen den Kummerfelder SV in ein 3:2 (1:1). „Letztlich war es verdient“, räumte KSV-Interimscoach Kälberloh ein.

Auch der TuS Holstein Quickborn bekam die Wende noch hin. Erst sorgten die Namensvetter Tim und Jannik Ossenbrüggen für die 2:0-Führung des TSV Heist, am Ende aber hatten die Quickborner 3:2 gewonnen, was nicht nur auf Gelb-Rot für Jan Stelter zurückzuführen war. „Wir sind im zweiten Durchgang völlig abgetaucht. Warum, ist mir ein Rätsel“, ächzte TSV-Trainer Ingo Jopp. Auch der 1. FC Quickborn überzeugte beim 7:3 (6:1) nur vor der Pause. Den furiosen ersten 45 Minuten folgte Rot für Keeper Gerrit Schuart, sodass der dreifache Torschütze Ömer Yener Zweitkeeper Alexander Holtfoth weichen musste. Plötzlich waren die Barmstedter im Spiel. Letztlich aber zehrten die Gastgeber vom Vorsprung, den sie vorher konsequent erarbeitet hatten.

Beim TuS Borstel ärgerte sich Trainer Andree Grünwald über die Gelb-Rote Karte für Verteidiger Jan Schmidt: „Das war doch ein unabsichtliches Handspiel.“ Mit einem schweren Fehlpass verschuldete Oliver Ostermann das 4:2 des SV Hörnerkirchen, der das Duell zweier Abstiegskandidaten 4:3 (3:1) gewann. Punktlos bleibt der TuS Hemdingen-Bilsen. Dem TSV Uetersen II reichte eine Durchschnittsleistung, beim Tabellenletzten 3:1 (0:0) zu siegen. Der TuS Appen ließ beim 1:2 (1:0) auswärts gegen den TV Haseldorf viele Wünsche offen, zum Unverständnis von Trainer Norbert Möller auch in kämpferischer Hinsicht. In der Staffel 2 bot der SC Egenbüttel III ein Klasse-Spiel. Altona 93 II war mit dem 0:1 am Moorweg gut bedient.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen