zur Navigation springen

Fussball-Verbandsliga : „Es nützt ja nichts: Immer weiter“

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Fußball-Verbandsliga: Im Interview spricht Rot-Weiß Kiebitzreihes Kapitän Roman Turkat über den schlechten Saisonstart

Mit null Punkten steht Rot-Weiß Kiebitzreihe am Tabellenende der Fußball-Verbandsliga Süd-West. Nach dem Verlust mehrerer Leistungsträger und dem Neuaufbau mit sehr jungen Nachwuchsleuten stößt die Mannschaft von Trainer Oliver Schlegel offenbar an ihre Grenzen. Am heutigen Sonnabend erwarten die „Kiebitze“ um 16 Uhr im Duell zweier Abstiegskandidaten den MTSV Hohenwestedt. Eine Chance für die Rot-Weißen, vielleicht noch rechtzeitig ein „Lebenszeichen“ auszusenden und neues Selbstvertrauen zu tanken. Zur derzeitigen Situation beim Tabellenletzten nimmt im Interview RWK-Mannschaftsführer Roman Turkat Stellung und wagt einen Ausblick auf das Kellerderby.

Was sagen Sie dazu, dass es bei RWK in dieser Saison so überhaupt nicht laufen will?
Roman Turkat: Ich muss ganz ehrlich sagen, dass wir so schlecht starten, hätte ich nie gedacht.

Das den Rot-Weißen eine schwere Serie bevorstehen würde, war durch die personellen Veränderungen aber vorauszusehen – oder?
Wir wussten schon, dass die Saison ziemlich schwer werden wird, nachdem fast die gesamte Mannschaft der Vorsaison aufgehört hat. Jetzt haben wir ja ganz viele junge Leute im Team. Die meisten sind aus der A-Jugend. Die tun sich natürlich schwer, sind alle noch in der Lernphase.

Die Niederlagenserie schlägt doch sicher sehr auf das Selbstvertrauen nieder. Wie gehen Sie damit um?
Es nützt ja nichts, wir müssen immer weiter arbeiten. In der letzten Saison haben wir ja auch nicht so viele Spiele gewonnen. Ich bin diese Situation daher schon ein wenig gewohnt. Die anderen natürlich noch nicht.

Wie ist denn die Stimmung im Training?
Die Stimmung im Training ist eigentlich überraschend gut. Es ist immer fast die gesamte Mannschaft dabei. Ich glaube auch, dass das so bleiben wird.

Am vergangenen Sonnabend kritisierte Ihr Trainer Oliver Schlegel die fehlende Einstellung der Mannschaft in der zweiten Halbzeit beim Spiel in Neumünster. Können Sie als Spieler seine Verärgerung nachvollziehen?
Ja, ich kann das schon nachvollziehen. Wir sind nach der Pause nach der Halbzeitbesprechung raus auf dem Platz gegangen, haben uns was vorgenommen und dann fehlt irgendwie, dass alle mit dem letzten Biss dabei sind.

Wo kann man ansetzen, dass sich die Mannschaft wieder zerreißt und alle kämpferischen Möglichkeiten in die Waagschale wirft?
Einige von uns müssen sicherlich wach gerüttelt werden und einfach begreifen, dass es nicht von alleine geht. Man kann nicht ankommen und meinen, wir spielen Fußball und dann läuft das schon.

Gegen den MTSV Hohenwestedt muss der Knoten jetzt platzen.
Auf jeden Fall. In diesem Spiel müssen wir einfach drei Punkte holen.

Was erwarten Sie von dem Spiel?
Ich erwarte, dass wir mit Kampf und Geschlossenheit in dieses Spiel gehen. Wir müssen endlich mal 90 Minuten konstant unsere Leistung bringen und nicht nur mal 60 Minuten. Das wird aber sicherlich ein harter Kampf.

. . . und wenn das nicht klappt?
Auch dann müssen wird weiter an uns arbeiten. Es gibt ja noch keinen Grund dafür, dass wir uns aufgeben. Die Saison ist noch lang. Ich habe schon das Gefühl, dass wir von Spiel zu Spiel immer etwas besser werden.

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 20.Sep.2014 | 16:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen