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Fußball-Oberliga : „Es ist Zeit für einen Neuanfang“

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Ligaobmann David Fock legt sein Amt beim VfL Pinneberg mit sofortiger Wirkung nieder

Eine gewisse Ratlosigkeit ist David Fock anzumerken. „Meine Frau hat mich auch schon gefragt, was ich jetzt mit meiner Zeit anfangen werde. Mir wird schon etwas einfallen“, gesteht der 41-Jährige. Eins steht jedoch fest: An der Fahltsweide wird man den ehemaligen Ligaobmann des VfL Pinneberg in Zukunft wesentlich seltener zu Gesicht bekommen.

Fock hat mit sofortiger Wirkung sein Amt beim VfL niedergelegt. Nachdem vor rund drei Monaten Trainer Michael Fischer seinen Abschied zum Saisonende verlauten ließ, verlässt somit ein weiterer Stützpfeiler der jüngsten VfL-Vergangenheit das Team. Die Entscheidung Focks kommt jedoch alles andere als überraschend. Bereits seit mehreren Tagen hielt sich das Gerücht um einen Abschied des ehemaligen VfL-Torhüters hartnäckig (wir berichteten). „Ich habe mir diesen Entschluss nicht leicht gemacht. Nach reiflicher Überlegung habe ich gemerkt, dass es nach über zehn Jahren beim VfL an der Zeit ist, einen Neuanfang zu wagen“, so Fock, der über drei Jahre als Ligaobmann und zuvor bereits als Co-Trainer und Spieler an der Fahltsweide tätig war.

Der 41-Jährige hatte Konrad Kosmalla, Mitglied des Fußballvorstandes des VfL, vor 16 Tagen persönlich über die Entscheidung in Kenntnis gesetzt. „Aufgrund der damals noch vakanten Trainerposition ab Sommer 2016, bat mich Konrad Kosmalla mit der Bekanntgabe noch einige Tage zu warten“, so Fock. Inzwischen herrscht in eben jener Personalie Gewissheit, Thorben Reibe wird ab Sommer das Amt des Cheftrainers übernehmen.

Gerüchte über etwaige Unstimmigkeiten bezüglich der Trainerpersonalie und Mitgliedern des Vorstands weist Fock vehement zurück. „Ich hatte stets ein gutes Verhältnis zum Vorstand, den Spielern und dem Trainerteam. Ich drücke dem VfL weiter die Daumen“, so der 41-Jährige, der vorerst die fußballfreie Zeit genießen möchte.

Der VfL-Fußballvorstand um Manfred Kirsch versucht derweil die entstandene Lücke schnellstmöglich zu schließen. „Wir sind David zu großem Dank verpflichtet, er hat in den letzten Jahren viel für den Verein geleistet. Nun gilt es für uns jedoch nach vorne zu schauen“, so Kirsch, der hofft bis Ende November einen neuen Ligaobmann präsentieren zu können.

Unterdessen sind neben dem VfL auch die beiden anderen hiesigen Oberliga-Teams an diesem Wochenende zum Zuschauen verdammt.  Die Stadt Pinneberg hat die Plätze an der Fahltsweide gesperrt. Des Weiteren hat die Gemeinde Bönningstedt die komplette Sportanlage an der Ellerbeker Straße (SV Rugenbergen) dicht gemacht. Gleiches gilt für den Appener Platz am Almtweg sowie in Halstenbek für die Anlage Birkenallee (Kickers Halstenbek). Auch die Auswärtspartie von Kickers-Stadtrivale SVHR (Oberliga) beim HSV Barmbek-Uhlenhorst fällt ins Wasser.

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erstellt am 20.Nov.2015 | 16:00 Uhr

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