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Fussball-Landesliga : Es ist fünf vor zwölf

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Fußball: Blau-Weiß 96 verliert auch beim Vorletzten HEBC und ist mitten im Abstiegskampf

Unentwegt wanderten die Augen von Trainer Selcuk Turan zur Armbanduhr am linken Handgelenk. Doch den Landesliga-Fußballern von Blau-Weiß 96 lief die Zeit davon. Was die Stunde geschlagen hat, wissen sie nun, ohne auf die Uhr zu blicken. Es ist fünf vor zwölf im Abstiegskampf, nachdem sie ihr Gastspiel beim Tabellen-Vorletzten HEBC 0:1 verloren.

„Das ist doch total unverdient“, ärgerte sich das frühere Blau-Weiß-Abwehrtalent Christian Rohweder, das beim 1:2 von Germania Schnelsen im Oberliga-Punktspiel beim FC Elmshorn das 1:0 geköpft hatte und als einer von 200 Besuchern den früheren Gefährten die Daumen drückte. Der erste zwingende Angriff brachte den Eimsbüttelern sogleich die Führung ein. Patrick May konnte sich nach einem Querpass von Stefan Hermes die Ecke aussuchen, der Spielverlauf war auf den Kopf gestellt. Die Schenefelder verkrampften in ihren Aktionen. Bei einem Freistoß an die Latte von Athanasios Ryziotis (73.) und in der 82. Minute, als Keeper Florian Jensen eine Großchance von Mike Pegel (früher Wedeler TSV) vereitelte, standen sie kurz vor dem endgültigen K.o.. Mit Mann und Maus im eigenen Strafraum, Glück und Geschick verteidigten die Gastgeber zum Schluss den Vorsprung.

Jan Düllberg prüfte HEBC-Keeper Björn Hamdorf nach einem Rückpass von Timm Thau mit einem Flachschuss (85.). Dann sprang der Ball bei Thaus 16-Meter-„Hammer“ von der Querstange ins Feld zurück (89.). In der dritten Minute der Nachspielzeit starb Turans Jubel auf seinen Lippen. Enes Köksal hatte den Ball im Tor untergebracht, doch zuvor war Hamdorf klar gerempelt worden – Freistoß für den HEBC.






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