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Handball : „Es fehlt uns noch an Konstanz“

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Ellerbeker Herren zeigen beim 31:27 über Hürup eine phasenweise starke Leistung, versäumen aber einen höheren Sieg

shz.de von
erstellt am 09.Sep.2013 | 09:00 Uhr

Aufgrund des direkten Vergleiches zogen die Handball-Herren des TSV Ellerbek in der Tabelle letztlich an Rürup vorbei. Zwar bezwang das „etablierte“ Team den Aufsteiger 31:27 (17:10), versäumte es aber, die schwachen Gäste trotz eines Zehn-Tore-Vorsprungs (23:13) deutlicher zu besiegen. „Wir haben zeitweise im Angriff so schnell und druckvoll gespielt wie der DHK Flensborg vor einer Woche bei uns“, sagte Trainer Michael Bollhöfer. „Aber meiner Mannschaft fehlte eben noch die Konstanz, anderenfalls hätten wir Hürup mit 20 Toren Differenz abgefertigt.“

Nach ausgeglichener Anfangsphase, in der die Ellerbeker 6:0-Abwehr dem Kreisläufer Hinrichsen zu viel Raum gab, setzte sich das spielerisch überlegene Heimteam ab (12:7/21. Minute). Dennis Lißner und Tarek Fejry trafen nach schnellen Kreuzbewe-gungen aus dem Rückraum und setzten zudem immer wieder Niklas Weller am Kreis in Szene, der zum erfolgreichsten Schützen (acht Tore) avancierte. Unter seinen Möglichkeiten blieb Till Krügel. Der Linkshänder war im Abschluss überhastet und leistete sich zudem einige technische Fehler. Sein einziger Treffer zum 28:23 war jedoch wichtig. Auf Grund nachlassender Konzentration der Ellerbeker hatten die Gäste nämlich auf 27:23 (53.) verkürzt und spielten nach Zeitstrafen in einer 6:3-Überzahl.

Zwar kam Hürup noch einmal auf 29:26 (58.) heran, da war die Partie aber schon entschieden. Bollhöfers Taktik, Linkshänder Lundgaard-Petersen (acht Tore) „gewähren“ zu lassen, dafür die Ordnung in der Defensive nicht aufzugeben, ging auf.

Ohne die starke Leistung von Torwart Florian Knust (20 gehaltene Bälle) wäre aber ein schon sicher geglaubter Erfolg vielleicht noch in Gefahr geraten. „Ich hatte nicht das Gefühl, noch verlieren zu kön-nen“, sagte Bollhöfer, „ärgere mich jedoch, dass wir gegen die offensiver deckenden Hüruper aus dem Konzept kamen, anstatt die größeren Räume zu nutzen.“

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