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Springreiten : „Es fehlt noch an Routine“

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Junge Nachwuchspferde von Springreiterin Janne Friederike Meyer sammeln bei Deutschen Meisterschaften Erfahrung

Die finanzielle Ausbeute von 2 320 Euro war eher klein. Aber der erfolgsverwöhnten Janne Friederike Meyer (33) ging es bei den deutschen Meisterschaften der Springreiter in Balve auch nicht vordringlich um vordere Platzierungen. „Ich habe mich über die Leistungen meiner jungen Pferde sehr gefreut“, sagte die Berufsreiterin aus dem Stall Friedrichshulde in Schenefeld.

Mit Charlotta (9) und Goya van de Begijnakker (8), die sie in Schenefeld ausbildet, belegte Janne Meyer in der Damenkonkurrenz nach zwei Prüfungen zwar nur die Ränge zehn und zwölf (je 8 Fehlerpunkte). Aber vor allem Goya machte als jüngstes Pferd viel Eindruck mit einer Nullrunde im zweiten Umlauf der zweiten Wertung. „Um weiter vorn zu landen, fehlt es noch an Routine“, sagte die deutsche Meisterin der Jahre 2011 und 2012.

Die Nummer eins im Stall bleibt mithin Grace (12). In der „Großen Tour“ von Balve platzierte sich Meyer mit der Stute zweimal in CSI2*-Auf-gaben (Hindernisse bis 1,45 Meter hoch) als 17. und Zehnte, wobei Grace zweimal ohne Abwurf blieb, ehe es im Stechen des „Championats“ (Sieger: Christian Ahlmann mit Aragon) zu Unstimmigkeiten kam. „Uns ist eine Wende missglückt“, erklärte die Amazone ihre Aufgabe nach dem „Rumpler“ in der nachfolgenden Kombination. Beim Burgturnier in Nörten-Hardenberg (22.-25. Mai) will Meyer wieder weiter vorne sein.

Direkt hinter Meyer platzierte sich bei der DM der Damen Janine Rijkens vom Reit- und Fahrverein Elmshorn als Zwölfte. Ihr Spitzenpferd La Ramm leistete sich im zweiten Umlauf einen Abwurf. „Es war ein überflüssiger Fehler an einem leichten Steilsprung. Davor hatten wir alle Schwierigkeiten gemeistert“, berichtete die Studentin, die sich zudem über Platz sieben im Großen Preis mit Carinjon freute.

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