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Fußball-Landesliga : Erstes Tor, erster Sieg

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Damen des SC Pinneberg dürfen trotz zahlreicher Probleme ihren ersten Erfolg feiern. Damit lassen sie die Abstiegsränge hinter sich.

Einen ausgeben musste sie nicht. Zumindest in diesem Punkt ist Frauenfußball dann doch noch etwas anders als die Jagd nach dem Ball bei den Männern. Nachdem Isabell Plassmann von den Landesliga-Fußballerinnen des SC Pinneberg am vergangenen Wochenende ihr allererstes Tor in der Damenmannschaft zum 2:0-Endstand in Schnelsen erzielte (90.+2, Kim Linn traf zum 1:0), hielt sich die Feierei in der Kabine im Rahmen.

Dabei hatten Plassmann (vor der Saison ein Jahr im Ausland, davor in der Mädchenmannschaft des SCP aktiv) und Co. gleich doppelt Grund zum Feiern. Der Sieg bei Germania war ihr erster der aktuellen Saison – und hilft dabei, vor allem vorerst etwas durchschnaufen zu können.

„Wir haben jetzt in der Tabelle einen großen Sprung auf Rang acht gemacht und sind von den Abstiegsrängen weg“, zeigte sich Torsten Warnow aus dem Trainerstab der Pinneberger Mädels erleichtert. Was ihn zudem erfreute: „Wir hatten mit Jamie Heusel und Sarah Kröger endlich wieder zwei echte Stürmerinnen im Kader, die uns in den vergangenen Wochen enorm gefehlt hatten.“

Heusel kam zuletzt aufgrund einer schmerzhaften Schultereckgelenksprengung nur sporadisch zum Einsatz, während Neuzugang Kröger aufgrund eines Kapselrisses ganz fehlte.

Beide spielten jeweils eine Halbzeit lang und deuteten an, dass sie den SCP vor allem in der Offensive ein ganzes Stück nach vorne bringen werden. „Wir spielen derzeit mit nur einer Spitze, Jamie und Sarah setzen wir jeweils nur eine Halbzeit ein, um sie behutsam heranzuführen. Wenn dann beide wieder voll im Rhythmus sind, werden wir gegebenenfalls auch wieder mit zwei Angreiferinnen agieren“, so Warnow.

Auch in der Abwehr muss der Coach derzeit aufgrund von Personalsorgen noch experimentieren. Finnja Köster – eigentlich gelernte Mittelfeldspielerin – muss in einer Dreierkette als verkappte Libera aushelfen.

„Unsere erfahrene Abwehrspielerin Swenja Schiemann wird bald aus dem Urlaub zurückkehren, dann stellen wir wieder auf Viererkette um, wobei Finnja das aktuell hervorragend macht“, so Warnow.

Noch hat der Coach einige Baustellen – dass er trotz personeller Sorgen die ersten drei Punkte auf dem Konto hat, zeigt, dass auch die Spielerinnen seines aktuellen Kaders kicken können.

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erstellt am 12.Sep.2013 | 11:00 Uhr

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