Fussball-Bezirksliga : Erst Triller-, dann Wasserpfeife

Aufregung: Rugenbergens Trainer Guido Krenzk konnte nicht alle Entscheidungen des Schiedsrichters nachvollziehen.
Aufregung: Rugenbergens Trainer Guido Krenzk konnte nicht alle Entscheidungen des Schiedsrichters nachvollziehen.

Fußball: Der SV Rugenbergen II verliert gegen den Tabellenführer SV Eidelstedt mit 0:3 / Zitouni und Semmelhack sehen Gelb-Rot

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04. März 2014, 16:00 Uhr

Dem Tabak ansonsten abgeneigt, gönnte sich Guido Krenzk abends in einem Eimsbütteler Café noch ein Wasserpfeife (Shisha), Geschmacksrichtung: Kirschminze.

Der Trainer des SV Rugenbergen II schaltete von einem besonders aufregenden Spiel ab. Beim 0:3 (0:2)gegen Spitzenreiter SV Eidelstedt verloren die Bönningstedter Bezirksliga-Fußballer nicht nur die Punkte, sondern auch zwei Akteure, die sich Gelb-Rote Karten einhandelten. Saif Zitouni musste den Platz verlassen, weil er den Ball weggedroschen hatte. „Die Ampelkarte war da berechtigt“, räumte Krenzk ein.

Warum allerdings der eingewechselte Felix Semmelhack vorzeitig duschen gehen musste, erschloss sich dem Coach nicht. „Wegen Reklamierens“, sagte der Mann mit der Trillerpfeife hinterher. „Das kann nicht sein. Felix hatte zunächst die Gelbe Karte gesehen. Danach war er sofort ruhig“, wunderte sich Krenzk.

Großen Einfluss hatten beide Hinausstellungen vermutlich nicht mehr aufs Spiel. Schließlich waren elf Bönningstedter schon vor dem Seitenwechsel in Rückstand geraten. Dass zwei Gegentreffer aus Freistößen resultierten und einer aus einem Eckball, ließ Krenzk zunächst keine Ruhe. Mit Ausnahme dieser Konzentrationsschwächen beim ruhenden Ball war sein Team nämlich gleichwertig.

Jeremy Wachter, Sven Worthmann und Zitouni vergaben mehrere gute Einschuss-Möglichkeiten, ehe es aufgrund der Platzverweise nur noch darum ging, die Niederlage im Rahmen zu halten.




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